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Unsere Musiker verdienen sich ein warmes Mittagessen am 11.10.2017

 

Es geschah am hellichten Tage...

Zwei Musiker des Vereins machten sich am Dienstag zur Mittagszeit ins evangelische Gemeindezentrum in Langen auf, um den Senioren, die sich hier jeden Woche am Dienstag einfinden, ihr Mittagessen und das Kaffee zu versüßen.

Nach der Gebetbegleitung spielten die beiden erst zusammen und dann abwechselnd eigene Stücke. Schöne Walzermelodien und flotte Polkas standen auf dem Programm.

Die etwa 50 anwesenden Senioren hatten eine schöne Abwechslung  und unsere Spieler ihre Freude am Spiel.

Wie vielleicht früher die durch die Lande fahrenden Musikanten wurden auch die beiden Spieler Ingeborg und Martin mit einer warmen Mahlzeit und schließlich mit einer guten Flasche Wein belohnt. Sage nur einer: Musizieren sei eine brotlose Kunst!

 

Auftritt auf einer privaten Geburtstagsfeier am 8.10.2017

 

Jubel, Bravorufe und tosender Applaus - ausgelassene Stimmung und fröhliche Gesichter - wann darf man das schon mal als Freizeit-Musiker genießen? 

An diesem 8.10. brachten die Tastendrücker die ca. 50 Geburtstagsgäste jedenfalls aus dem Häuschen. 

Um 15 Uhr war alles angerichtet, wie man auf dem Bild unten sieht (leider ist unsere Tanja nicht zu erkennen). 10 Musiker (von 12) hatten sich an diesem Sonntag die Zeit genommen, um die Geburtstagsfeier mit ihrem schönen Spiel zu krönen.

Erst einmal spielten und sangen alle "Happy Birthday" zu ehren der Jubilarin. Im ersten Teil wurden dann Stücke wie der BergsommerTrue love oder Griechischer Wein von Udo Jürgens gespielt.

 

Dabei war auch das Lied Ein bißchen Frieden, das als deutscher Beitrag zum Eurovision Song Contest 1982 den ersten Platz erreichte. Das Lied wurde von Ralph Siegel komponiert und von Nicol gesungen.

Nach einer kurzen Pause begeisterten die Musiker das Publikum dann mit dem Schneewalzer, den Boogie for Roman oder dem französischen Beitrag Hinter den Kulissen von Paris.

Alle Teilnehmer waren sich beim gemütlichen Zusammensein  danach einig, dass dies ein sehr gelungener Auftritt war und man den Musikgeschmack des Publikums voll und ganz getroffen hat.

 

 

 

Langener Markt am 03. September 2017

 

Ganze 4 Stunden Musik - von 13 Uhr bis 17 Uhr spielten wir fast ohne Pausen mit unseren Akkordeons am Langener Markt auf. Das war eine große Leistung und Kraftanstrengung, die sich aber auch sehr gelohnt hat. Danke an alle, die musikalisch teilgenommen haben, aber auch an die vielen Helfer, ohne die nichts geht.

Direkt gegenüber dem Kaufhaus Braun hatten wir bereits morgens um 9 Uhr begonnen unseren Stand aufzubauen. Das Aufbauteam konnte noch die sonntägliche Morgenruhe, die morgendliche Frische, aber auch die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Nach dem Aufbau gabs dann erst mal einen duftenden heißen Kaffee und frische Brezeln.

Wie stets verdichtete sich dann ab mittag der Publikumsverkehr auf der Bahnstraße. Die Bänke am Kaufhaus Braun, direkt vor unserem Stand, waren ab 13 Uhr voll besetzt mit Gästen, die sich bei Bratwurst und Getränk an unserem Akkordeonspiel erfreuten.

Um 13 Uhr erklangen dann die ersten Musikstücke des Tages. Zunächst spielten zwei Einzelspieler auf. Martin Kasperzk spielte alpenländische Polkas;wie die Pretuler Polka oder das Trompetenecho, aber auch Stücke wie den Zillertaler Hochzeitsmarsch und den Klarinettenmuckl.

Danach verzauberten osteuropäische und russische Klänge das Publikum auf der Straße. Nicolai Kastalskij sprach mit seinem Spiel besonders die Freunde dieser eher getragenen und melancholischen Musikrichtung an.

 

 

Schon diese beiden Spieler zeigten die Vielfalt unseres Vereins.

Danach waren die Tastendrücker dran, die Stücke wie den griechischen Wein, Hinter den Kulissen von Paris oder den Boogie for Roman  spielten. Die Tastendrücker darf man inzwischen als die schnelle Eingreiftruppe des Vereins bezeichnen. Immer wenn es darum geht, einen Auftritt für eine Geburtstags- oder Familienfeier zu organisieren, sind die Tastendrücker, wenn auch nicht immer in ganzer Mannschaftsstärke, dabei.

Um 15 Uhr füllte sich dann die Bühne mit vielen Spielern aus dem 1.Orchester, die sich erfolgreich gegen die viel zu laute Musik eines Tanzstudios behaupteten. An dem Auftritt hatten alle gut gelaunten Musiker offenbar ihre Freude.

Ab 16 Uhr spielte dann wieder ein Einzelspieler des Vereins, nämlich Martin Potrack mit jazzigen Melodien. Wieder eine ganz andere Musikrichtung.

Viele sehr nette Gespräche haben wir geführt, viele Menschen haben  uns am Stand angesprochen und sich für unser Angebot interessiert.

Ohne unsere Musik würde der unteren Bahnstraße auf diesem Fest sicher etwas wesentliches fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

Das Pfarrfest am 27. August 2017 in Klein Krotzenburg

Schwül-warm war das Wetter als fünf Mitglieder des Vereins sich am Sonntag, den 27.  August gemeinsam auf den Weg nach Klein- Krotzenburg machten, das an der Außen- grenze Hessens liegt.

Die dortigen Organisatoren luden uns bereits vor einigen Wochen als Gäste ganz herzlich zu ihrem Fest ein. Und so freuten wir uns schon lange auf die Fahrt dorthin.

Ab 16 Uhr spielte das Akkordeonorchester Klein-Krotzenburg im Festzelt im Pfarrgarten auf. Bewundernswert mit welcher Ausdauer: bis zum Ende um ca. 19 Uhr gab es nur kleine Pausen

Man merkte dem Spiel an, dass die Spieler nicht zum ersten Mal zusammen musizierten. Bereits 10 Jahre gibt es diese Formation und einige Spieler brauchten trotz der vielen Musikstücke keine Noten.

 

Auch die Freude war den Akkordeonisten ins Gesicht geschrieben. An diesem Nachmittag konnten alle Zuschauer Musik, die aus dem Herzen kommt, mit erleben. Geboten wurde den zahlreichen Gästen neben Schlagern, Oldies und Gassenhauern auch schöne Walzermelodien.

Das Besondere an diesem Musiknachmittag war die Gesangsbegleitung sowie die Unterstützung am Bass und Schlagzeug. So wurde der Auftritt zu einer runden Sache.

Unsere Dirigentin Frau Beate Rettig-Horch wurde sogar spontan aufgefordert, auch einmal das fremde Ensemble zu dirigieren. Aus ihrem ruhigen, arbeitsfreien Nachmittag wurde somit zeitweise nichts. Ebensowenig konnte sich der örtliche Pfarrer ausruhen: er wurde auf die Bühne beordert, begeisterte dann aber alle durch seine Gesangseinlage.

Wir aus Langen waren alle mitgerissen von der ausgelassenen Stimmung im Festzelt. Vielleicht ergeben sich zwischen unseren beiden Vereinen auch noch engere Bande bis hin zu gemeinsamen Auftritten und Veranstaltungen.

 

 

 

Unser Helfer-Gartenfest am 19. August 2017

Über 50 Gäste konnte die 1. Vorsitzende des Vereins Frau Beate Rettig-Horch an diesem Samstagnachmittag in ihrem schönen Garten begrüßen.

Der Harmonika-Spielring Langen 1937 e.V. bedankte sich mit diesem Gartenfest bei allen Helfern, die mit ihrem engag- ierten und überschwenglichen Einsatz den Besuch unseres französischen Partnervereins Accordéon Club du Centre vom 25. bis 28. Mai 2017 zu einem beeindruckenden Erfolg geführt haben.

Wie zu erfahren war, teilten sich die mehr als 50 geladenen Gäste den Garten allerdings auch mit ungebetenen Besuchern, die an diesem Tage jedoch unsichtbar blieben. Unterirdisch wird der Garten nämlich seit einiger Zeit gerne und ausgiebig von Maulwürfen besucht.

Wie dem auch sei: bei herrlichem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen begann das Fest um 17 Uhr.

 

Die fleißigen Aufbauhelfer, denen an dieser Stelle Dank gesagt sei, hatten zuvor Tisch und Stuhl, Getränk und Grillgut, Dekoration und Zelt wohl vor- bereitet. Gute Laune brachten die Gäste mit.

Es gab reichlich leckere Grillwurst und Fleisch, viele selbstgemachte Salate und eine Menge süße Nachtische aller Art. Bier und Wein und allerlei andere Getränke blieben nicht lange ungenutzt stehen.

Schnell fanden die Gäste, die vor allem aus Langen und Dietzenbach kamen, zueinander, Auch ein kurzer Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht vertreiben. Gegen die anziehende Kühle am Abend wussten die Gäste sich mit einem Lagerfeuerchen zur Wehr zu setzen. Bis spät in den Abend klönten viele noch zusammen.

Das Gartenfest zeigte einmal mehr, dass die Mitglieder und alle Freunde des Vereins durch das unsichtbare, aber feste Band der Liebe zur Akkordeonmusik miteinander freundlich und herzlich verbunden sind.

 

 

 

 

Auch wir waren auf dem Ebbelwoi-Fest in Langen vom 23. Juni bis 26. Juni 2017

Erst die "Arbeit" dann das Vergnügen -

Am Freitag, den 23. Juni probte erst einmal das 1. Orchester fleißig wie immer neue Musikstücke ein. Das Be- sondere war aber diesmal, dass die Übungseinheit diesmal in Langen und nicht in Dietzenbach statt fand. Denn einige der Spieler wollten sich nicht das Feuerwerk auf dem Langener Ebbelwoifest entgehen lassen.

 

 

Also ging es direkt von der Probe aufs Fest auf ein Glas Ebbelwoi und eine Bratwurst..

Am Montag folgten einige Musiker der "Tastendrücker". Sechs Mitglieder trafen sich am "Kulturhaus Altes Amtsgericht" und spazierten gemeinsam zum Fest. Man fand ein nettes Plätzchen und ließ es sich gut gehen beim Schoppe und einem Handkäs mit Musik.

Alle hatten eine Menge Spaß und freuen sich auf die großen Orchesterferien. Mitte August geht es dann wieder los mit den Proben.

 

 

 

Besuch unseres französischen Partnervereins Accordéon Club du Centre vom 25. bis 28. Mai 2017

28. Mai: ein letztes gemeinsames Frühstück und ein bewegender Abschied

 

Die Nacht war für alle zu kurz, denn man feierte feucht-fröhlich am Vortag nach dem großartigen Konzert im Biergarten weit in die Nacht hienein. Unnachgiebig jedoch rückte der Tag und die Stunde des Abschieds heran. Schließlich stand der letzte Programmpunkt, nämlich das gemeinsame Frühstück für etwa 90 Teilnehmer um 9 Uhr im Siedlerheim auf dem Programm. Die Vereinsmitglieder hatten sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt und ein reichhaltiges Frühstücksbufett zusammengetragen.

Die Vorsitzenden der Vereine hielten kurze Schlussworte des Dankes und der Freude - Freude über eine überaus gelungene Erneuerung der Freundschaft. Der Dank galt besonders den Mitgliedern, die im Vorbereitungsausschuss monatelang dieses Event vorbereiteten: Jürgen, Volker, Michael, Michaela, Larissa, Wilfriede und Hans aber besonders Beate Rettig-Horch ohne die dieses Treffen so nicht zustande gekommen wäre.

Die Vorsitzende des ACC Isabelle Renard bedankte sich für die Geschenkkörbe und den Gutschein für den Kauf neuer Noten- hefte. Sie lud uns bereits jetzt nach Frankreich ein, um in zwei Jahren die Freundschaft zu bekräftigen.

 

 

 

In den drei Tagen gemeinsamer Aktivitäten sind viele neue Kontakte, ja Freundschaften entstanden. Alte Bekanntschaften wurden wieder aufgefrischt und erneuert. Vorher fremde Personen haben sich kennen und schätzen gelernt. 

Und am Ende flossen bei der Verabschiedung der Gäste aus Frankreich dann bei dem ein oder anderen Abschiedstränen und Tränen der Rührung und Wehmut, dass alles schon so  schnell wieder vorbei war. Viele französischen Gäste waren sichtlich ergriffen von der ehrlichen und herzlichen Gastfreundschaft der deutschen Gastgeber. Ein Abschied kann zum Weinen weh tun, auf beiden Seiten.

Alle waren doch spürbar erschöpft, aber was bleibt, sind schöne und bewegende Erinnerungen an die gemeinsam verbrachten Tage.

Was ist das Fazit? Das Freundschaftstreffen war eine rundum gelungene Veranstaltung. Das ist nicht selbstverständlich. Auch wenn Gäste und Gastgeber an diesem 28. Mai sicher erst einmal müde und erschöpft waren, bleibt zu hoffen, dass die wundervollen drei gemeinsamen Tage die Brennzellen der drei Musikvereine neu aufgefüllt haben.

Allen Gastgebern, die ein oder zwei französische Gäste bei sich zu Hause aufgenommen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Au revoir jusqu'à deux ans.

 

 
 

27. Mai: Abends wurde ausgelassen die deutsch-französische Vereinsfreundschaft gefeiert

 

Die "alten Hasen" wussten es im Voraus: ihr werdet euch wundern, wie die Franzosen feiern können!

So geschah es auch, denn die französischen Musikfreunde machten an diesem Abend ihrem Ruf "Feierkönige" zu sein alle Ehre. Mit ihrem französischen Esprit und Charme, ihrer offenen und mitreißenden Art gewannen die Gäste an diesem Abend die Herzen der deutschen Gastgeber. Nach einem aus- giebigen Abendessen ging es zur Sache: nachdem die Vereinsvorsitzende Frau Beate Rettig-Horch mit dem Dirigenten des französischen Orchesters Herrn Michel Dien vermählt war, konnte getanzt werden. 

 

 

Die Polonaise führte nicht nur einmal durch den Garten. Lustig und ausgelassen wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Erstaunlich, wie einige französische Spieler ohne Noten aufspielen und alle Teilnehmer bestens unterhalten konnten. Können wir im Verein hier noch etwas lernen? Wenn nicht schon vorher geschehen, kamen spätestens jetzt die Gäste mit den Gastgebern am Tisch in lebhaften und engen Kontakt.

Auch das war eine Erfahrung an diesem Abend: Freundschaften kann und muss es auch angesichts kultureller Unterschiede und einer unterschiedlichen Lebensart geben.  

 

 

27. Mai: zwei großartige Akkordeonorchester auf der Bühne

 

Wann gab es schon einmal zwei Akkordeonorchester aus Deutschland und Frankreich gemeinsam und gleichzeitig musizierend auf der Bühne? Heiß und schweißtreibend war dieser Tag für alle. Das war aber nicht der Grund dafür, dass das Konzert mit etwas Verspätung begann, denn schließlich mussten die zwei großen Akkordeonorchester zunächst alle ihre Instrumente, zu denen auch das Schlagzeug gehörte, erst einmal auf- und umbauen.

Das erste Orchester der Spielgemeinschaft Langen-Dietzen- bach begann mit "Anthem for Europe", danach folgten Musik- stücke wie "Tanz der Vampire" oder "Wind of Change" mit dem Solisten Florian Plötz, und ein Tango, nämlich der "Rojo Tango".

Das Orchester des befreundeten Akkordeon Club du Centre aus Frankreich spielte anschließend aus "Boney M in Concert", "Morricone Special", ein ABBA Medley und die "Symphonie aus der Neuen Welt".

 

 

Der Höhepunkt des Konzerts war erreicht als beide Orchester zusammen auftraten - mit zwei Dirigenten! Die Zuschauer erfreuten sich an Stücken wie "Einzug der Gladiatoren", "Memory", "Eloise" oder "Rock around the clock".

Als Zugabe gab es dann den Radetzkymarsch. Dieser gemeinsame Auftritt war ein einmaliges musikalisches Erlebnis! Danke an alle Mitglieder des Ensembles.

Und obwohl die beiden Orchester die Musikstücke nicht ein einziges Mal zusammen proben konnten, klappte der Auftritt  reibungslos. Beide Musikgruppen harmonierten als ob sie schon immer zusammen spielen.

 

 

 

 
  
 
 

27. Mai: Gastgeber und Gäste unter sich

 

Der Samstag blieb den einzelnen Gastgebern und Gästen aus Frankreich vorbehalten. Bis zur Probe konnte jeder tun und lassen, wonach ihm der Sinn stand. Denn die Vergangenheit hatte ge- zeigt, dass bei zu vielen gemeinsamen Terminen ansonst- en der Termindruck einfach zu groß wird. 

So frühstückten die Gäste erst einmal bei ihren Gastgebern. Denen war es natürlich überlassen, ob sie ein französisches oder deut- sches Frühstück auftischen wollten.  Die Sonne lachte von früh an vom Himmel, so dass viele auf der Terrasse oder im Garten ver- weilen konnten. Wie zu hören war, gab es für manche ein recht straffes Vormittagsprogramm.

 

 

So wurde z.B. der Palmengarten in Frankfurt besucht, Gäste schlenderten mit ihren Gastgebern über die Einkaufsmeile Zeil oder sind in der Kleinmarkthalle in Frankfurt eingekehrt. Andere haben den Tag gemütlicher gestaltet, vielleicht war nur das Relaxen im Garten angesagt oder ein Spaziergang durch Langen zum Markt oder in die Geschäfte oder ein Spaziergang durch die Fahrgasse in Dreieichenhain. 

Viele französischen Gäste lieben das deutsche Bier: für einige ging es also in die Getränkemärkte. Souvenirs für zu Hause - Mitbringsel der eigentümlichen Art. 

Um 14.30 Uhr mussten sich aber zumindest die Musiker im Biergarten hinter der neuen Stadthalle versammeln, um die letzten Vorbereitungen für das anschließende Konzert anzugehen.

 

26. Mai: deutsches Kulturerbe entdeckt: der Heidelberg-Ausflug

 

Bereits am frühen Morgen des 26. Mai machten sich rund 90 deutsche und französische Teilnehmer der Vereine auf den Weg nach Heidel- berg.

Nach einer einstündigen Busfahrt ging es zu Fuß zur Bergbahn, mit der die Strecke bis hoch zum Schloss für alle Teilnehmer problemlos erklommen werden konnte.

Oben angekommen begann dann gleich eine einstündige Schlossführung durch die Heidelberger Schlossruine. Das Besondere daran war, dass das Schloss nur mit einer Führung besichtigt werden kann. Die Teilnehmer bestaunten die noch erhaltenen geschlossenen Räume und die teilweise zerstörten Ruinen.

Nach der Führung gab es für alle einen kleinen Imbiss auf der Terrasse des Heidelberger Schlossrestaurants. Die Aussicht und das Wetter waren perfekt, um sich für eine Stunde kurz auszuruhen.

 

 

Danach hatten die Teilnehmer Zeit, sich das berühmte Heidelberger Fass anzuschauen oder in der Altstadt bei einem Eis durch die Straßen zu flanieren.

Im Programm folgte dann eine 1 ½ stündige Schiffsfahrt den Neckar entlang bis Neckarsteinach. Bei Kaffee und Kuchen konnte die schöne Landschaft bewundert und ein paar Erinnerungsfotos geschossen werden.

Am Anleger angekommen stiegen die Teilnehmer in die Busse, die sie quer durch den Odenwald zum Wirtshaus „Uhrenschorsch“ in Fürth-Erlenbach brachte. Bekannt ist dieses Lokal besonders wegen der Sammlung vieler Kuckucksuhren und die deutsche Hausmannskost. Natürlich wurden zu diesem Ausflug auch die einen und anderen Akkordeons mitgebracht, sodass am Abend noch lange musiziert und getanzt wurde.

Gegen 22:30 endete der Ausflug für alle Teilnehmer, die dann müde und erschöpft in ihre Betten fielen.

 

 
 

25. Mai: wie wird alles werden? Diese bange Rätselfrage, die im Vorfeld gestellt wurde, war schnell gelöst...

 

12 anstrengende Stunden Busanreise lagen hinter unseren französischen Gästen als sie bei herrlichem Sonnenwetter am Himmelfahrtstag, den 25. Mai um 18 Uhr am Siedlerheim ankamen. Und das keineswegs müde, sondern lustig, ausgelassen und gut gelaunt. Mit lautem "Hallo" und "Bonjour" und den in Frankreich üblichen Küsschen links und Küsschen rechts machten sich die  Gäste mit den deutschen Gastgebern schnell vertraut. Sofort war unsere gespannte Stimmung und neugierige Erwartung auf das, was da in den nächsten drei Tagen auf uns zukommen wird, verflogen.

Das Treffen zur 44 Jahre bestehenden deutsch-französischen Freundschaft konnte beginnen.

Im Trubel vor dem Siedlerheim und im Garten breitete sich schnell  der Virus der guten Laune aus. Einige freuten sich, ihre Freunde aus dem Partnerverein nach zwei Jahren wieder zu sehen, für viele aber war es ein "erstes Mal". Die 35 Gäste aus Frankreich wurden dann auch schnell ihren deutschen Gastgebern vorgestellt,  bei denen sie bis Sonntag untergebracht waren. Und die ersten Sprach- und Verständnishürden konnten schnell mit Hilfe von eingefleischten französisch und deutsch sprechenden Vereinsmitgliedern überwunden werden.

Die Vorsitzende des Harmonika-Spielring Langen Beate Rettig-Horch begrüßte die Gäste auf französisch auch im Namen des Handharmonika-Club "Ahoi" Dietzenbach, der als Mitveranstalter natürlich mit von der Partie war. 

 

Die Vorsitzende des französischen Partnervereins Isabelle Renard bedankte sich anschließend sehr herzlich für die Einladung.

Danach strömten die hungrigen Teilnehmer erst einmal  zum reich- haltigen Buffet. Es gab u.a. Leberkäs und viele selbst gemachte Salate und Nachtische. Die ersten paar Liter Bier waren da aber schon ausgeschenkt, denn einige Franzosen waren schon ganz heiß  auf des deutschen liebstes Getränk.

Wie es sich für einen Musikverein versteht, gehörte auch die Musik zum Programm. Die "Tastendrücker" spielten auf mit Titeln wie "Milord" und "Hinter den Kulissen von Paris". Den Auftakt machten sie mit der Eurovision-Hymne. Danach wurden weitere Stücke wie der "griechische Wein" oder der "Boogie for Roman" gespielt. Besonders beim Schneewalzer sangen die deutschen und französischen Gäste dann laut und eifrig mit und es kam zu engen Schunkel-Kontakten.

Larissa Rus, Nadine Keles und Anja Köhlerpontan spielten dann im Garten noch einige Musikstücke mit ihren Akkordeons. Zu ihnen gesellten sich spontan einige französische Spieler. Der ein oder andere Spaziergänger am Wege hat sicher sein Vergnügen und seinen Spaß daran gehabt, der lustigen und bunten musikalischen Szenerie im Garten des Siedlerheims zuzuschauen.

Gegen 11 Uhr abends trieb die Müdigkeit die französischen Gäste in die Autos der Gastfamilien und sicher lernten sich beide Seiten gegenseitig dann zu Hause beim Umtrunk noch besser kennen.

   

 

 

Tag der offenen Tür und Musik-Café am 7. Mai 2017

                                                     

Großer Andrang von Jung und Alt ...

Schier überwältigt waren die Veranstalter von dem heftigen Andrang der Gäste an diesem völlig verregneten Sonntag, den 7. Mai 2017.

Zum 80. Vereinsjubiläum präsentierte der Harmonika Spielring im Kulturhaus Altes Amtsgericht  einen Tag der offenen Tür und die Ausstellung zur Vereinsgeschichte.

Mehr als 60 Gäste strömten herbei, um sich von 13 bis 17 Uhr die Instrumenten-Ausstellung anzuschauen oder sich den Aufbau der unterschiedlichen  Modelle (Akkordeon, Melodica und Handharmonika)  erklären zu lassen . Wer wollte, durfte auch mal Probespielen. In einem eigens aufgebauten Kinoraum wurden interessante Filme über den Instrumentenbau oder den bekannten deutschen Harmonikahersteller Hohner aus Trossingen in Baden-Württemberg gezeigt.

Viele Gäste spazierten auch durch die Gänge des Hauses und schauten sich die liebevoll zusammengestellten Bilder und Texte zur Vereinsgeschichte des 80-jährigen Vereins an. In Wort und Bild erhielten so die Besucher einen eindrucksvollen Überblick über das rege Vereinsleben des Spielrings damals und heute.

Eingeladen waren die Besucher auch in das Musik-Cafe im Saal. Wie es sich für ein Musik-Cafe gehört, gab es natürlich auch leckeren Kuchen, Getränke und Musik. Verschiedene Formationen wechselten sich auf der Bühne ab. Der Saal füllte sich und zeitweise  mussten zusätzliche Stühle herbei geschafft werden.

Zu Beginn der Veranstaltung erfolgte die Preisverleihung der Sparkasse Langen-Seligenstadt für die Langener Teilnehmer bei dem Musikwettbewerb „Reife Töne“, der im November letzten Jahres statt fand. Walter Metzger von der Sparkasse fand auf sympathische Weise lobende Worte für das Akkordeon-Duo Raschig/Schenko und ein gemischtes Quartett (Paul Lukas , Mathilde Otterbein – Saxofon;  Johann Ohsam – Akkordeon, Hubert Kampa – Schlagzeug). .

 

 

Beide Ensembles erhielten einen 2. Preis in Höhe von je 300 €, der an eine gemeinnützige Organisation weitergeleitet wird. Selbstredend trugen beide Gruppen einige Titel ihres Wettbewerbsprogramms vor. Auch Uwe Sandvoß, Musikschulleiter und Mitorganisator des Musikwettbewerbs war zugegen.

Hervorzuheben ist, dass Hubert Kampa über viele Jahre zunächst das 1. Orchester des Vereins, später auch die Diatonische Gruppe am Schlagzeug begleitet hatte. So schließt sich der Kreis

Danach folgte das Nachwuchstalent Matthias Schnee, mit seinen erst 12 Jahren bereits Preisträger des Landeswettbewerbs Jugend Musiziert 2016. Aktuell hat er sich mit seinem gleichaltrigen Duo-Partner Tobias Schlösser aus Roßdorf zur Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifiziert. Ausgetragen wird dieser am Pfingstwochenende in Paderborn. Drücken wir den beiden die Daumen und wünschen gutes Gelingen.

Im Anschluss betraten die jüngsten Schüler die Bühne. Sofie Bartocha und Nadine Schäfer muszierten auf der Melodica. Lukas Draxler und Shayan Frank zeigten ihre ersten Schritte auf dem Akkordeon. Alex Agafonov leitete mit dem bekannten Lied “Drunken Sailor” das Ende des Schülerreigens ein.

Anschließend begeisterten acht Spieler der Tastendrücker des Vereins mit Titeln wie dem „Schneewalzer“ oder dem „griechischen Wein“ von Udo Jürgens. Zum Ausklang spielte dann das langjährige Vereinsmitglied Martin Potreck mit Melodien aus dem Swing und Jazzbereich.

Schön war es, dass auch einige Kinder und Jugendliche gekommen waren – als Besucher und als Spieler. Sie beeindruckten nicht nur die mit angereisten Eltern. Von wegen: Akkordeonspiel sei nur etwas für ältere Semester! Wer dabei war, konnte sich eines Besseren belehren lassen.

Für alle war es ein lockerer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und mit schöner und vielfältiger Musik.

    

    

   

   

 

Vier Spieler des HSL besuchen das Musik-Café  in Pfungstadt am 2. April 2017

 

Wenn einer eine Reise tut ...

kann er viel erleben. Noch besser ist es, wenn vier Menschen sich   auf eine kleine Reise aufmachen. So geschehen am Sonntag, den    2. April an dem vier Mitglieder des HSL die Akkordeonfreunde in Pfungstadt besuchten.

Grund für unsere neugierigen Mitglieder war das Musik-Café, das jährlich in Pfungstadt ausgerichtet wird. Da auch unser Verein mit Beginn des Jahres ein solches Musik-Café ins Leben gerufen hat,  war die Neugier groß, wie denn die Musikfreunde in Südhessen ein solches Event organisieren. Warum sollte man sich hier nicht Anregungen holen? Natürlich wollten alle auch einen schönen musikalischen Nachmittag erleben.

In Pfungstadt wird das Musik-Café schon seit zwanzig Jahren durchgeführt. Eine großartige Leistung, der jedoch seinen Preis verlangt. Wie sagte doch der Moderator nachdenklich: „in den   zwanzig Jahren sind auch wir Spieler zwanzig Jahre älter geworden.

 

 

Organisiert wird diese Veranstaltung von der dortigen Spiel- vereinigung Da capo. Da capo ist ja eine Spielanweisung in einem Musikstück und bedeutet von der so bezeichneten Stelle an von vorne (da capo) zu beginnen.

Um 15 Uhr ging es mit sicher 50 Gästen an vollbesetzten Tischen los. Das Musikprogramm war bunt gemischt und kurzweilig. Bis zur Pause wurde etwa die Russische Fantasie von Jörg Draeger oder eine Karl May Suite von Martin Böttcher gespielt. Zwei junge Kinder trauten sich auch als Solisten auf die Bühne. Nach der Pause hör- ten die Gäste ein Nachwuchsensemble unter der Leitung des engagierten Eduard Ungefucht. Zum Schluss gab es Frank Sinatra in concert oder den Secon Waltz von Dimitri Schostakowitsch (arrangiert von Otto Eckelmann).

Der leckere Kaffee und Kuchen rundete den schönen Nachmittag ab. Mit frischen Eindrücken und neuen Ideen kehrten unsere Spieler nach zwei Stunden wieder nach Langen zurück.

                                      

 

Akkordeon Jugend in conzert "Voll cool!" am 25. März 2017 in Langen

Hier geht es zum Bericht

 

 

Jahreshauptversammlung am 19. März 2017 im Siedlerheim

Besondere Ehrung für unsere 1. Vorsitzende Beate Rettig-Horch

 

Bericht von der Jahreshauptversammlung

 

 

Musik-Café am 5. März 2017 im Siedlerheim

 

15 begeisterte Musikanten und Zuhörer fanden sich um 15 Uhr zu unserem zweiten Musik-Café im Siedlerheim ein. Die anwesenden Musiker waren wieder gespannt im neuen Musik-Café ihre eigenen musikalischen Auftritte zu proben und aufeinander abzustimmen.

Besonders einige Tastendrücker des Vereins trauten sich zu fünft ans Spiel vor Publikum. Einige Stücke wie der „Griechische Wein“ den Udo Jürgens nach einem Urlaub auf Rhodos in nur 20 Minuten komponierte, der „Schneewalzer“ oder der „Bergsommer wurden von den Spielern flüssig präsentiert. Diesmal klappte auch der "Boogie for Roman“ oder  „Ein bißchen Frieden“, der Siegertitel des Eurovision Song Contest im Jahre 1982 besser als beim ersten Auftritt vor 6 Wochen. .

Auf den Besuch unseres französischen Partnervereins im Mai stimmte Beate Rettig-Horch gefühlvoll mit französischen Schlagern und Musette-Walzern ein.

Außerdem trauten sich noch andere Spieler Solos zu spielen. Martin Kasperzyk präsentierte die bekannten Titel "Que sera sera" und das "Trompetenecho" von Slavko Avesnik. Gespielt wurde auch der Titel "Marina, Marina", der im Jahre 1959 von Rocco Granata veröffentlicht wurde, sowie der "Libellenwalzer", den Ingeborg König vor bereits 40 Jahren als Jugendliche spielen lernte.

 

Mit dabei war auch Martin Potreck. Er spielte sehr beeindruckend virtuos einige Musikstücke aus seinem Repertoire. Martin, der bevorzugt Jazz  spielt, ist seit sage und schreibe 40 Jahren Mitglied im HSL! Nach der musikalischen Grundausbildung und der Arbeit im Nachwuchsorchester und im Jugendleiterteam spielt er nun seit vielen Jahren in der Landesakkordeon-Big Band Hessen "A-Train". In unserem ersten Orchester spielt er gerne die 4. Stimme. Er nimmt sich auch immer wieder gerne die Zeit um bei Veranstalt- ungen, wie etwa dem regelmäßigen deutsch-französischen Aus- tausch, dabei zu sein. 

Die Zeit verging wieder wie im Fluge. Selbstverständlich gab es guten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Durch das Programm führte Beate Rettig-Horch, die auch die neuesten Vereinsnachrichten bekannt gab.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Musik-Café am 7. Mai, dann allerdings im Kulturhaus in Langen.

Der ein oder andere schaut bereits weiter in die Zukunft, denn im Juni/juli soll das Musik-Café zum vierten Mal statt finden, und zwar erstmals mit öffentlichem Publikum. Denn die Nachfrage ist da:  bereits jetzt waren einige Nichtmitglieder dabei und weitere Interessenten haben sich fürs nächste Mal angemeldet.

 

 

Erstes Musik-Café am 29. Januar 2017 im Siedlerheim

"...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..."

Am Anfang des allerersten Musik-Cafés stand ein Gedicht Hermann Hesses: die „Stufen“. Vom Zauber eines neuen Anfanges waren jedenfalls alle Teilnehmer gefangen. Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: die Musiker waren begeistert, im neuen Musik-Café ihre eigenen musikalischen Auftritte zu proben und aufeinander abzustimmen.

Besonders einige Tastendrücker des Vereins trauten sich zu fünft ans Spiel vor Publikum. Einige Stücke wie der „Griechische Wein“ den Udo Jürgens nach einem Urlaub auf Rhodos in nur 20 Minuten komponierte, der „Schneewalzer“, der „Bergsommer“ oder das amerikanische Volkslied „Susanna“ wurden von den Spielern flüssig präsentiert. Bei anderen Musikstücken wie dem „Boogie for Roman“ oder  „Ein bißchen Frieden“, dem Siegertitel des Eurovision Song Contest im Jahre 1982 kam der eine oder andere Spieler dagegen aus dem Takt. Das Musizieren in der Gruppe ist eben etwas Besonderes und man muss lernen, seinen Mitspielern gut zuzuhören. Aber macht nichts: man besprach den Fehler und spielte gleich noch einmal los. Beim zweiten Anlauf klappte es dann.

Auf den Besuch unseres französischen Partnervereins im Mai stimmte Beate Rettig-Horch gefühlvoll ein. Sie spielte französische Schlager, wie „La vie en rose“, „C’est si bon“ und einen Musette-Walzer.

 

Vanessa Kreis gesellte sich spontan dazu und spielte verschiedene Titel aus der Unterhaltungsmusik. Vanessa ist eine Spielerin aus dem ersten Orchester, die es des Studiums wegen in die Ferne verschlagen hat, die aber gerade in ihrer Heimat weilte.

Außerdem trauten sich noch zwei andere Spieler Solos zu spielen. Martin Kasperzyk präsentierte den bekannten Titel „Marina, Marina“, der im Jahre 1959 von Rocco Granata veröffentlicht wurde, sowie die „Pretuler Polka“. Ingeborg König spielte u.a. den „Libellenwalzer“. Beate und Martin begeisterten schließlich noch mit „Grüß di Gott Frau Wirtin“ und beendeten mit dem fetzigen „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ den musikalischen Nachmittag.

Ohne Übertreibung kann man feststellen: es war eine rundum gelungene Veranstaltung, denn die Zeit verging wie im Fluge. Auf die bereit gelegten Musik-CD‘s musste nicht zurückgegriffen werden, sie kamen erst am Ende der Veranstaltung als Ausklang zum Einsatz.  Die Musiker füllten zwei Stunden ganz alleine aus. Selbstverständlich gab es guten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Durch das Programm führte Beate Rettig-Horch, die auch die neuesten Vereinsnachrichten bekannt gab sowie Martin Kasperzyk.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Musik-Café am 5. März um 15 Uhr im Siedlerheim. Das gemeinsame Musizieren macht einfach viel Freude.

 

 

Klingender Adventskalender am 29. November 2016 im Siedlerheim

Anruf nach Noten oder wenn das Handy dreimal  klingelt ...

10 Spieler unserer Tastendrücker spielten zum Klingenden Ad- ventskalender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) am 29. November im Siedlerheim in Langen auf. Mit dabei war das Mandolinenorchester 1934 e.V. Langen und der Gesang- verein Frohsinn 1862 Langen e.V. Jede Musikgruppe gab nach ihrem 10-minütigen  Spiel die Staffel weiter zur nächsten Gruppierung. Los ging es mit dem Mandolinenorchester und nach einer guten Stunde beendeten beide Orchester das schöne Musiktreffen zusammen mit dem Lied „O du fröhliche“, begleitet von den vollen Stimmen des Männergesangvereins.

Herr Schäfer vom VVV begrüßte die Mitwirkenden und das Publikum, danach führte der Männergesangverein Frohsinn  als Gastgeber durch das kleine Adventskonzert. Neben Musik wurden auch Gedichte vorgetragen. Reichlich Gebäck, Brotschnitte und Glühwein sorgten ebenfalls für Auflockerung und gute Stimmung. Das Ganze war bestens organisiert.

Die Tastendrücker spielten u.a. „Gloria in excelsis deo“, „Jingle Bells“, „Adestes fideles“, „Rudolph the red nosed Rentier“, „Wir sagen euch an“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“.

Offenbar kam das Spiel gut an, denn der Applaus der Gäste war doch sehr eindrucksvoll. Den Spielern des Harmonika Spielring Langen gelang es sogar die Gäste zum rhythmischen Mitklatschen zu bewegen.

Umso länger die Tastendrücker musizierten, umso befreiter, so schien es, spielte der ein oder andere auf. Bis dann der Saal des Siedlerheims widerhallte von den lauten und harmonischen Akkordeonklängen. Ein äußerst gelungener Auftritt.

Überhaupt war dies ein erfolgreicher gemeinsamer Auftritt der drei Langener Musikvereine. Warum finden diese nicht öfters statt? Denn die Musik war abwechslungsreich, so dass die Zeit viel zu schnell zu Ende war. Vielen Gästen merkte man nach dem Konzert an, dass sie gerne noch weitere Adventsmusik gehört hätten.

Übrigens klingelte das Handy in irgendeiner Tasche eines Mandolinenspielers genau nach der Schlussnote eines Musikstücks  – als ob der unbekannte Anrufer rücksichtsvoll noch den letzten Takt abwarten wollte.

 

Das war das Jubiläumskonzert der Steirer Gruppe am 19. November

Ausverkauft im Vorverkauf - ein Novum in der Vereinsgeschichte

Volle Säle zu unseren Konzerten hatten wir in der Vergangenheit einige, doch ausverkauft bereits im Vorverkauf noch nie. Der Run auf die Karten begann bereits kurz nach dem Verkaufsstart und die hohe Nachfrage nach Karten hielt bis zum Konzertbeginn an.

Anno 1996 fanden sich ambitionierte, langjährige Mitglieder des Spielrings zusammen, um sich dem gemeinsamen Spiel mit der Handharmonika zu widmen. „Entweder man mag sie, dann kann man sie auch mit Begeisterung spielen, oder man mag sie eben nicht – dann lässt man besser die Finger von ihr.“ Dieser Spruch von Gruppenleiter Karl-Heinz Schmitt zu dem „wechseltönigen“ Handzuginstrument“ ist schon Legende. Dass die Musiker der Steirischen Gruppe ihre Instrumente beherrschen, zeigten sie beim Jubiläumsauftritt am 19. November im vollen Saal des Petrus-Gemeindehauses sehr eindrucksvoll.

Zu diesem großen und ehrenvollen Jubiläum kamen Gäste von nah und fern. So Friedelbauer & Freunde vom Mondsee aus Österreich, der Komponist und Musiker Rudi Fuchsberger aus Wiesbaden, die Zornheimer Stubenmusi und die „Echt Steirisch“. Die Vorsitzende des Harmonika-Spielring-Langen Frau Beate Rettig-Horch bedankte sich bei den weit gereisten Gästen mit den Worten: „Wir sind eine große Familie, was sich heute wieder mal wunderbar zeigt“.

Das Konzert eröffneten die Jubilare mit Stücken wie der Axamer Polka oder „Dort wo unsere Heimat ist“. Rudi Fuchsberger spielte den „Böhmischen Traum“ und begeisterte dann mit seiner Eigenkomposition „Fuchsi Boarischer“. Der junge Akkordeon-Solist Arndt Fitterer setzte die Komposition „Tanzende Finger“ perfekt um. Das erste Orchester der Spielgemeinschaft Langen - Dietzenbach beendete mit dem Stück „Ich war noch niemals in New York“ den ersten Teil.

Das Duo Brigitte Schenko und Renate Raschig spielten "True Love" aus dem Film High Society. Zu den beiden ist zu sagen, dass sie nur wenige Tage zuvor bei dem Wettbewerb "Reife Töne" der Sparkasse Langen-Seligenstadt einen hervorragenden 2. Platz erspielt hatten.

Im zweiten Teil nach der Pause zeigten dann die übrigen Gästen ihr Können. Mit dem von allen Mitwirkenden gemeinsam gespielten Trompetenecho krönten die Musiker das Konzert mit einem fulminanten Abschluss.

Viele Zuschauer dürften ihren Augen nicht recht getraut haben als ein großer Baumstamm auf die Bühne geschleppt wurde. Was sollte das jetzt? Nun, ganz einfach: im Takt zur Melodie der Tiroler Holzhackerbuam wurde auf der Bühne doch tatsächlich schneidig Holz gehackt, dass nur so die Fetzen flogen. Eindrucksvoller kann volkstümliche Musik kaum sein – die Besucher dankten’s mit stehenden Ovationen.

Die „Familie“ der aktiven Musiker traf sich nach dem Konzert noch zum gemütlichen Ausklang und Nachfeiern im Saal des SSG-Freizeitcenters. Und wie kann es anders sein bei solch eingefleischten, musikbegeisterten Spielern: es wurde nimmermüde weiter musiziert. Ohne Zweifel wird dieses Jubiläumskonzert in die Annalen des Vereins eingehen, ganz sicher aber wird dieses gemeinsame Musikerlebnis jedem einzelnen Musiker und Teilnehmer in schönster und bewegender Erinnerung bleiben. Und ganz gewiss wird den weit mehr als 200 Zuschauern der Klang der Harmonika-Melodien noch lange nachhallen.

Allen Helfern, ohne die dieses Konzert niemals statt gefunden hätte, sei auch an dieser Stelle noch einmal mit dem Ausruf "Vergelt's Gott" gedankt.

Langen, den 22.11.2016/Martin Kasperzyk, Beate Rettig-Horch

 

Hier geht's zum Bericht der Langener Zeitung vom 22.11.2016

Hier geht's zum Bericht in der Stadtpost vom 8.12.2016

Auf Youtube gibt es einige Ausschnitte zu sehen

 

Bilder zum Jubiläumskonzert der Steirer Gruppe am 19. November

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gemütliche Runde nach dem großen Konzert

 

 

Konzertprogramm des Jubiläumskonzert der Steirer Gruppe am 19. November

Hier finden Sie das Programm nach der Pause

 

Fantastischer 2. Platz beim Wettbewerb der Sparkasse Langen-Seligenstadt

Am 5. November in aller früh haben sich zwei Mitglieder unseres Vereins aufgemacht, um am Musikwettbewerb "Reife Töne" der Sparkasse Langen-Seligenstadt teilzunehmen.

Brigitte Schenko und Renate Raschig waren diese beiden, die im Duo einen fantastischen 2. Platz erspielt haben. Als Belohnung hat der Veranstalter ein Preisgeld von 300 Euro ausgelobt, welches zugunsten einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird.

 

Wir vom Verein freuen uns riesig und gratulieren ganz herz- lich den beiden zu diesem außerordentlichen Erfolg.

Wer selbst spielt, weiß, was es bedeutet, sich als Amateur einer strengen Jury zu stellen. Die beiden haben sich wochenlang auf dieses Event vorbereitet und der Zweifel war sicher groß, ob man den Ansprüchen gerecht werden kann . Es hat tatsächlich geklappt und die beiden finden jetzt hoffentlich Mut, öfters zusammen aufzutreten.

Langen, den 12.11.2016/Martin Kasperzyk

Unsere beiden erfolgreichen Spielerinnen Brigitte Schenko und Renate Raschig

 

Das große Herbstkonzert des Handharmonika-Club "Ahoi" Dietzenbach e.V.

Viele, viele Übungs- und Probestunden gehen einem so großen Ereignis voraus: das Herbstkonzert des Handharmonika-Club „Ahoi“ Dietzenbach e.V. war sicher einer der Glanzpunkte in diesem an Höhepunkten sowieso reichen Jahr 2016. Weit mehr als 120 Zuhörer fanden sich zu diesem Konzert der Spielgemeinschaft Langen-Dietzenbach am Sonntag, den 6. November 2016 in der Waldorfschule in Dietzenbach ein. Ein großes Lob muss man allen Beteiligten aussprechen, die ein fast dreistündiges Konzertprogramm auf die Bühne brachten. Marcel Boog führte durch das Programm und verkürzte durch seine Moderation die Zeit, in denen auf der Bühne umgebaut werden musste.

Das erste Orchester unter der Leitung von Beate Rettig-Horch begann mit Stücken aus „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Hans-Günther Kölz hat dieses Stück für Akkordeon bearbeitet. Danach wurde der „Rojo Tango“ dargeboten.

Wehmut lag dann in der Luft als der letzte Auftritt des Schülerorchesters angekündigt wurde. Leider werden die Schüler in dieser Formation nicht mehr auftreten. Die Schüler spielten „Leichte Variationen über den Flohwalzer“ und „Antons Cha Cha“.

Ganz anders die Steirische Gruppe aus dem Harmonika-Spielring Langen e.V., die dieses Jahr ihr 20 jähriges Jubiläum feiern und hoffentlich noch sehr lange zusammen auftreten werden. Mit ihren steirischen Harmonikas wurde unter anderem der 1809er Marsch oder die Axamer Polka vorgetragen.

In der anschließenden Pause konnten die vielen Zuhörer sich dann bei nichtalkoholischen Getränken stärken. Nach der Pause trat das Dietzenbacher Ensemble auf u.a. mit „The Lord of the Rings“ oder   „Maple Leaf Rag“.

Auch ein Solist war mit an Bord: Arnd Fitterer ließ seine flinken Finger über die Tasten des Akkordeons gleiten und verzauberte mit dem Stück „Flick-Flack“ von Albert Vossen.

Das 1. Orchester beschloss das Konzert dann mit dem "Tanz der Vampire", "Inspirations" und "Eloise". Nach der Zugabe konnte man in glückliche Gesichter sehen. Die Spieler selbst waren sicher erleichtert, dass alles so gut geklappt und sich das viele Üben gelohnt hat.

Langen, den 11.11.2016/Martin Kasperzyk

 

Was verbindet Musik und Literatur?            Hier der Presseartikel

Aber die Musik und Sprache, insistierte er, [...] seien im Grunde eins, die Sprache Musik, die Musik eine Sprache, und getrennt berufe immer das eine sich auf das andere, ahme das andere nach, bediene sich der Mittel des anderen [...]
(Thomas Mann, Doktor Faustus)

Musik öffnet einen Raum, in dem ähnlich wie in der Sprache tiefe Gefühle und ergreifende Stimmungen in Herz und Seele des Zuhörers widerhallen können. Das gesprochene Wort hingegen nimmt vieles in sich auf, was Musik aus- und kennzeichnet. Man denke nur an die Bedeutung der Pause und Stille. Erst aus der Stille heraus kann das Großartige aus Sprache und Musik ertönen und gehört werden.

In Verbindung bringt man den Harmonika Spielring Langen bisher eher nur mit der Musik. Doch am 26. Oktober 2016 hatte unsere Vorsitzende Beate Rettig-Horch die Gelegenheit die Verbindung zur Literatur herzustellen. Sie las im Rahmen des 2. Lesemarathons „Mein liebstes Buch“ aus ihrem Lieblingsbuch „Vom anderen Ende der Welt“ von Liv Winterberg.

 

Sie war eine von drei Persönlichkeiten Langens, die an diesem Abend aus ihren Lieblingsbüchern vorlasen. Neben ihr war dies der erste Stadtrat Stefan Löbig mit dem Buch „Ich hab das Lachen nicht verlernt - Die Lebensgeschichte von Edith Erbrich.“ Dritter im Bunde war der Pfarrer Ulrich Neff mit seinem Lieblingsbuch „die Bibel“.

Der Lieblingsroman von Beate Rettig-Horch behandelt eine botanische Entdeckungsreise zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Es geht in ihm auch um die Emanzipation einer Frau. Denn für Mary, die sich diese Entdeckungsreise sehnlichst wünscht, ist diese unmöglich. Sie verwandelt sich in den Zeichner Marc Middleton und wird so schließlich in den Stab des Botanikers Sir Carl Belham aufgenommen und sticht zu einer Expedition um die halbe Welt in See. Vielleicht fasziniert so manchen Leser an dieser Frau, die unbändige Kraft ihres Willens, die List und Leidenschaft, ein Ziel zu verfolgen und sich gegen alle äußeren Widrigkeiten durchzusetzen.

Langen, 30.10.2016

Martin Kasperzyk

 

 

Die Fachzeitschrift "Akkordeon Magazin" aus Köln berichtet über uns

In der Ausgabe Oktober/November berichtet das Magazin über den vom HSL Langen ausgerichteten Dirigierworkshop.  Hier ist der Text

 

Deutsches Musiktreffen 60plus in Bad Kissingen vom 16.-18.9.2016

Ein großartiges Musikerlebnis für unsere Tastendrücker

Auf Youtube findet ihr einen Mitschnitt des musikalisch begleiteten Gottesdienstes: Link zum YouTube-Video

Auf der Internetseite der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände e.V. findet ihr einen Bericht und Bilder der Veranstaltung: Link

Auch in der Zeitschrift "Harmonika International" findet ihr einen ausführlichen Bericht: Link

 

Am Ende flossen Tränen ...

der Rührung und der Freude. Mit Worten lässt sich nur schwer ausdrücken, was sich du des Bayerischen Staatsbades Bad Kissingen ereignet hat. Die Herz und Seele ergreifende und ungewöhnlich erhebende und entrückendea vom 16. bis 18. September im Regentenba Kraft der Musik war hier wirklich einmal zu spüren: für alle, die dabei sein durften, ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.

Sicher nicht alleine der über 80-jährige Dirigent Prof. Hans-Walter Berg war am Ende des Abschlusskonzerts so von seinen Gefühlen überwältigt und ergriffen, dass die Augen feucht wurden. In dem wunderschönen Max-Littmann-Saal verzauberten mehr als  500 Instrumentalisten und Chorsänger bzw. -sängerinnen sich und die Zuschauer und sorgten für Gänsehaut. Einmalig war die Zusammensetzung des Großensembles mit etwa 90 Bläsern, 70 Akkordeonisten, 40 Streichern, 30 Zupfern und vielen weiteren Instrumenten.

Acht Mitglieder der Tastendrücker des Harmonika Spielring Langen machten sich gemeinsam mit ihrer Dirigentin am Freitag, den 16. September bei schönem Spätsommerwetter nach Bad Kissingen auf zum Deutschen Musiktreffen 60plus. Die Jahreszahl war nicht wörtlich zu nehmen, denn selbstverständlich konnten auch jüngere Musiker teilnehmen.

Am ersten Abend besuchten die Teilnehmer das großartige Eröffnungskonzert mit dem Bezirks-Oldie-Blasorchester Mindelheim, dem Bezirks-Senioren-Akkordeonorchester Würm-Nagold, dem Ensemble 2010 Pforzheim und dem Saarländischen Senioren-Zupf-Orchester. Der Möhring-Männer-Chor Alt Ruppin, die German Silver Singers NRW sowie der Frauenprojetchor Fränkischer Sängerbund sorgten für die gesangliche Bereicherung.

Untergebracht war unsere Truppe in einer wunderschönen Villa am Ufer der Saale. Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir in einen ausgefüllten Samstag. Jeder konnte sich am Vormittag nach seinen eigenen Wünschen Workshops oder Vorträge aus dem umfangreichen Angebot heraus suchen. Einige besuchten das offene Singen oder Workshops für Klarinette und Saxophon, einige den Vortrag “Frische Zellen nach Noten“.

Daneben konnten wir in der Wandelhalle oder im Kurtheater bei freiem Eintritt den halbstündigen Konzerten lauschen, die von einigen Teilnehmerorchestern und Chören dargeboten wurden. Diese wurden auch von vielen Einheimischen und Kurgästen gerne besucht.  

Die Konzerte begannen  bereits um 9:15 Uhr mit dem Lübecker Zupforchester und endeten gegen 18:00 Uhr mit dem gemischten Orchester con moto aus Münster. Hier beträgt das Durchschnittsalter der Musiker übrigens 70 Jahre.

Das ganze Orchestertreffen überhaupt zeigte beeindruckend nicht nur wie aktiv viele ältere Menschen sind, sondern auch auf welch hohem Niveau ältere Amateurmusiker spielen können. Das Motto der Veranstaltung lautete nicht umsonst: „länger jung mit Musik.“  Musik hält geistig fit, fördert die Gemeinschaft, führt dazu, sich Ziele zu setzen und daran zu arbeiten, diese zu erreichen.

Am Nachmittag fanden sich dann die Akkordeonisten zur offenen Probe ein. Die Langener Tastendrücker waren schier überwältigt: nicht nur das fürstliche Ambiente und unter funkelnden Kronleuchtern zu musizieren beeindruckte sondern vor allem das Mitten-drin- sein in einem derartigen riesigen Klangkörper.  

Auch der Dirigent Michael Huck zeigte sich von den ca. 60 teilnehmenden Akkordeonisten sehr beeindruckt: „so etwas darf man selbst als Dirigent vielleicht nur einmal miterleben.“ Am Abend fand die Generalprobe für das Abschlusskonzert mit allen Instrumentalisten und Sängern im großen Max-Littmann-Saal  statt. Und wie heißt es so schön: „wenn die Generalprobe völlig schief geht…“

Diesen anstrengenden Tag ließen die Tastendrücker anschließend im Aufenthaltsraum ihrer Unterkunft gemütlich ausklingen.

Am Sonntagmorgen ging es zur Anspiel-Probe für den ökumenischen Gottesdienst in die Erlöserkirche. Dort studierten die Langner mit etwa 150 weiteren  Musikern Lieder und Choräle ein, die der Kantor der Gemeinde Jörg Wöltche eigens für diesen Gottesdienst für die verschiedenen Instrumentengruppen arrangiert hatte. In einer knappen Stunde waren die Stücke erarbeitet und gemeinsam mit dem Kammerorchester Bad Kissingen gestalten die Musiker und Sänger den Gottesdienst, zu dem sehr viele Gemeindemitglieder und Gäste gekommen waren.

Unter der Internetadresse https://www.youtube.com/watch?v=AOX7Us9OkiY ist die Aufzeichnung des gesamten Gottesdienstes veröffentlicht.

Danach ging es zurück in den Regentenbau, wo das etwa einstündige Abschlusskonzert stattfand. Die Bläser eröffneten den musikalischen Reigen mit einem schmissigen Marsch. Die Akkordeonisten spielten Andrew Lloyd Webbers Olympia-Hymne "Amigos para sempre". Danach brachten alle Sänger den Kanon "Schalom" zu Gehör. Höhepunkt war das Arrangement "Deutsche Weisen musiziert und gesungen", in dem fünf deutsche Volkslieder verarbeitet waren, deren Strophen abwechselnd von den verschiedenen Instrumentengruppen bzw. Sängern vorgetragen wurden. Dazwischen gab es Grußworte von Ernst Burgbacher (Verbandspräsident und Parl. Staatssekretär a.D.), Kay Blankenburg  (Bad Kissingens Oberbürgermeister) sowie Fank Oette (geschäftsführender Kurdirektor des Bayerischen Staatsbades). Mit der Deutschen Nationalhymne beendeten die Teilnehmer dieses großartige Musiktreffen 60plus.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bund Deutscher Orchesterverbände. Die Idee dazu und die Leitung des Projektes hatte Prof. Dr. Hans-Walter Berg mit seinem Team, das bereits vor drei Jahren mit der Planung und Organisation begonnen hatte.

Aufgrund der Fülle der angebotenen Veranstaltungen blieb allerdings kaum Zeit, um das wunderschöne Städtchen näher kennenzulernen oder eine Schifffahrt auf der Saale zu unternehmen. Dies werden die Tastendrücker aber bald nachholen und gerne auch weitere interessierte HSL-Mitglieder zu einem Ausflug mitnehmen.

Auch werden sie noch lange an dieses Musiktreffen zurück denken, die vielen Eindrücke und Gespräche verarbeiten und vor allem neuen Schwung für die Proben in den nächsten Monaten mitnehmen. Das Hohe und einmalige Erlebnis soll nicht vom gewöhnlichen Lauf der Tage verschlungen werden. Einig sind sich  ebenfalls alle, beim nächsten Treffen wieder dabei sein zu wollen - vielleicht auch mit einem Auftritt in der Wandelhalle?

Langen, 19.09.2016

Martin Kasperzyk / Beate Rettig-Horch

 

"Akkzente"-Festival in Korbach

Spielgemeinschaft reiste zum großen Orchestertreffen

Die Zeitschrift "Harmonika International" berichtet über das Treffen


 

 

Schon lange stand der Termin fest, auf den sich alle freuten. Die Reise führte die Spielgemeinschaft Langen-Dietzenbach in die schöne Hansestadt Korbach in Nordhessen zum Akkordeon-Orchester Festival „Akkzente“. Mit dem Festival wurde gleichzeitig der 60. Geburtstag des Akkordeon-Orchesters Diemelspatzen e.V. Korbach und von Hans-Günther Kölz gefeiert. Zu Ehren des Komponisten und Arrangeurs hatten alle elf teilnehmenden Orchester 60 Stücke aus dessen umfangreichen Repertoire vorbereitet.

Am Freitag, dem 2.9. begann das Festival mit einem Be- grüßungsabend im Bürgerhaus, an dem ausgelost wurde, in welcher Reihenfolge die Gastorchester auftreten würden. Mit- glieder der Diemelspatzen sorgten für die Verpflegung der Gäste. Bei einer Schifffahrt auf dem Edersee am Samstagmorgen  hatten die rund 200 Musiker die Möglichkeit, mitein- ander in Kontakt zu kommen und sich näher kennenzulernen.

Am Samstagnachmittag und -abend fanden in der leider wenig klimatisierten Stadthalle zwei der Festival-Konzerte statt und ein drittes am Sonntagvormittag. Eingerahmt wurde jedes der drei Konzerte von Darbietungen der Diemelspatzen. Die Konzerte gestalteten sich als wahre musikalische Höhepunkte.

Zum Besten gegeben wurde eine große Bandbreite an Kölz-Werken, angefangen bei Filmmusik wie „James Bond“ über Medleys zu Ehren großer Künstler wie Udo Jürgens bis hin zu konzertanten Stücken. Unser Orchester hatte „Eloise“, „Inspirations“, „Slapstick“ und die „Bohemian Rhapsody“ im Programm.

Bei personellen Engpässen unterstützten sich die Orchester gegenseitig und auch Hans-Günther Kölz und seine Frau Sabine stellten ihre Spielkünste in mehreren Formationen unter Beweis. Jedes der Konzerte endete mit dem gemeinsamen Stück „Anthem for Europe“, das Hans-Günther Kölz selbst dirigierte. Mit seinem Heimatorchester aus Hohenacker bildete er zudem den fulminanten Abschluss des Festivals.

Einquartiert hatten wir uns in der Jugendherberge Waldeck am Edersee.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Diemelspatzen für die supertolle Organisation des Festivals. Uns allen wird dieses besondere Erlebnis noch lange in Erinnerung bleiben.

Nadine Keles, Anja Köhler, Vanessa Kreis, Larissa Rus

 

Schnupperwoche im Juli 2016

Harmonika Spielring Langen öffnete seine Türen

 

Hingehen, zuhören, informieren, ausprobieren !  

Unter diesem Motto öffnete der Harmonika Spielring Langen in der Woche vom 04. bis 09. Juli seine Türen. Eine Woche lang hatten interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene jede Menge Möglichkeiten, Einblicke in die Welt der Harmonika- instrumente zu erhalten. Neben dem Akkordeon zählen dazu noch die Melodica, die Mundharmonika, die Diatonische und Steirische Handharmonika.

Rege besucht wurden dann auch die Schnupperstunden von Kindern und Erwachsenen, um einen ersten Eindruck von den Instrumenten zu gewinnen, die für alle Altersgruppen ab dem Vorschulalter geeignet sind und nahezu sämtliche musikalische Stilrichtungen möglich machen

Vereinzelte Gäste waren auch zu den offenen Proben des Schülerorchesters, der Tastendrücker und der Steirischen Gruppe gekommen.

Eine Überraschung hatte die 1. Vorsitzende für die offene Probe des 1. Orchesters  parat. Diese wurde von einem Gastdirigenten geleitet. Tobias Dalhof, ein Kollege aus  Marl (NRW), war ihrer Einladung gerne gefolgt und studierte mit dem Orchester ein neues Musikstück ein.

Ein Gastauftritt des Akkordeonensembles in der Stadtkirche bildete den Abschluss der Schnupperwoche. Gemeinsam mit weiteren Ensembles der Musikschule Langen wurde das Krimistück "Alarm in der Oper" aufgeführt - untermalt mit Musik von W.A. Mozart. Sehr gefühlvoll trugen unsere jungen Akkordeonisten den 2. Satz aus der Kleinen Nachtmusik vor.

Im September bietet der Harmonika Spielring weitere 4-wöchige Schnupperkurse an. Informationen hierzu folgen in Kürze.

19.07.2016  Beate Rettig-Horch

 

Steirische Musikanten in Festtagslaune

Schwungvoller Frühschoppen zum 20-jährigen Jubiläum


 

Zu einem fröhlichen musikalischen Frühschoppen auf das Gelände der Naturfreunde Dreieich-Sprendlingen hatten die Steirischen Musikanten des Harmonika Spielring eingeladen. Zahlreiche Mitglieder und Freunde der Volksmusik waren gekommen, um einige gesellige Stunden bei herrlichem Sommerwetter zu erleben. Es gab Würstchen und Steaks vom Grill, die Naturfreunde sorgten für kühle Getränke, später auch für Kaffee und Kuchen und für die Kinder waren verschiedene Aktivitäten vorgesehen. Die Musik war selbstverständlich hausgemacht. Die Steirischen Musikanten des Vereins spielten auf, ebenso wechselten sich einige Gäste mit musikalischen Einlagen an den Tischen der Besucher ab.

Der Frühschoppen war ein weiterer Bestandteil im Jubiläums- kalender der Steirischen Gruppe, die in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

1996 wurde die Spielgruppe von ambitionierten, langjährigen Mitgliedern des Harmonika Spielring ins Leben gerufen. Zuvor hatten sie  sich  auf zahlreichen Seminaren mit der Steirischen Handharmonika vertraut gemacht und weitergebildet und über- trugen nun nach und nach ihre Begeisterung für die alpen- ländischen Klänge auf Gleichgesinnte in unserer Region.

Entgegen anfänglicher Skepsis erhielt die Gruppe im Laufe der Jahre großen Zuwachs und begeisterte immer mehr Mitglieder. Seitdem ist sie fester Bestandteil des Harmonika Spielrings. Auch außerhalb Langens fand die Musikgruppe immer mehr Liebhaber.

Eine Foto-Dokumentation zum 20-jährigen Bestehen Anfang des Jahres im Kulturhaus "Altes Amtsgericht" sowie ein Schnupper- kurs für Neueinsteiger läuteten das Jubiläumsjahr ein. Ende September werden die Steirischen Musikanten die Bewohner und Gäste des Seniorenzentrums Ahornhof mit zünftiger Oktoberfest-Musik unterhalten.

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet schließlich das Festkonzert am 19. November im Evangelischen Petrusgemein- dehaus in der Bahnstraße Langen. Neben der Steirischen Gruppe und dem 1. Orchester des Vereins werden auch Gäste aus Österreich und der Pfalz erwartet. Der Kartenvorverkauf beginnt nach der Sommerpause bei allen Mitwirkenden und dem Musikhaus Luley, Lutherplatz 5-7.

Langen, 18.07.2016  Beate Rettig-Horch

 

Dirigierworkshop mit Tobias Dalhof

Weiterbildung für Dirigenten mit dem Jugendorchester MAY Frankfurt

Die Zeitschrift "Harmonika International" berichtet hiervon


Dirigenten aus ganz Deutschland lernen von Tobias Dalhof

Dirigenten verschiedener Akkordeonorchester aus Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg nahmen kürzlich an einem Wochenendseminar in Langen teil, das der Harmonika Spielring in Kooperation mit dem Hessischen Harmonikaverband und der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Akkordeonvereine organisiert hatte.

Aufgerufen waren Dirigenten und Ensembleleiter -  Einsteiger gleichermaßen wie erfahrene Orchesterleiter, die ihr Wissen auffrischen wollten. Dirigierbilder, Schlagtechnik, Tonbildung, der Umgang mit der Partitur, Stil - und Literaturkunde, sowie Soundregie  im Akkordeon-Orchester waren die Themen des Kurses. Als Dozenten hatte der Spielring Tobias Dalhof eingeladen, einen langjährigen Kollegen und Weggefährten der 1. Vorsitzenden des Vereins. Dalhof ist Master of Arts und studierte Dirigieren, Musiktheorie und Musikwissenschaften an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seit einigen Jahren leitet er erfolgreich das überregionale Höchst- stufen-Projektorchester "ArtAccA". Im Deutschen Harmonika Verband ist er gefragter Dozent für  Orchesterworkshops und Dirigentenlehrgänge, zudem an der Landesmusikakademie NRW in Heek für das Unterrichten der theoretischen Fächer zuständig. Außerdem komponiert und arrangiert er für das Akkordeon, insbesondere für Akkordeonorchester.

Das Jugendakkordeonorchester "MAY Frankfurt" bildete das Seminarorchester und stellte sich den unterschiedlichen Dirigierstilen der Teilnehmer mit Bravour. Selbst das Prima-Vista-Spiel mitgebrachter eigener Werke bereitete den 14 jungen Musikern keinerlei Probleme.     Die Orchesterleiter selbst waren ebenfalls gut vorbereitet und so konnte der Dozent nicht nur umfangreiche Kenntnisse vermitteln sondern auch auf ganz individuelle Fragestellungen eingehen.

Alle Teilnehmer zeigten sich rundum zufrieden und lobten die hervorragende Organisation der Fortbildung. Das Pausenteam des Harmonika Spielring sorgte für die Verpflegung und eine gemütliche Atmosphäre im Kulturhaus "Altes Amtsgericht". Die 1. Vorsitzende Beate Rettig-Horch resümiert glücklich über die gelungene Premiere: "Rund 70 Akkordeonorchester gibt es in Hessen, ein Großteil davon allein in unserer Region rund um Frankfurt. Normalerweise finden derartige Fortbildungen in Trossingen, Remscheid oder Heek statt. Mein Ansinnen war es, den hiesigen Orchesterleitern lange Anfahrtswege  zu ersparen und eine kompetente Fortbildung vor der Haustüre anzubieten". Für die Zukunft wünschte sie sich allerdings etwas mehr Zuspruch, damit derartige Angebote finanziell tragbar bleiben und dieser Lehrgang nicht zur Eintagsfliege wird

Langen, 20. Juli 2016 / Beate Rettig-Horch

 

Der Harmonika-Spielring öffnet seine Türen

Offene Proben, offener Unterricht und Gratis- Schnupperstunden

Hingehen, zuhören, informieren, ausprobieren – unter diesem Motto öffnet der Harmonika Spielring Langen vom 04. bis 09. Juli seine Türen. Eine Woche lang haben interessierte Kinder, Ju- gendliche und Erwachsene jede Menge Möglichkeiten, Einblicke in die Welt der Harmonikainstrumente zu erhalten. Dazu zählen das Akkordeon, die Melodica, die Mundharmonika, die Diatoni- sche und Steirische Handharmonika – Instrumente, die für alle Altersgruppen ab dem Vorschulalter geeignet sind und die nahezu sämtliche musikalische Stilrichtungen möglich machen.

Besucht werden können die offenen Proben des Schülerorches- ters (Montag, 04.07. 18:00 - 19:00 Uhr), der Spielgruppe 50plus (Montag, 04.07. 19:30 - 21:00 Uhr), der Steirischen Spielgruppe (Mittwoch, 06.07. 17:30 - 19:30 Uhr) und des 1. Orchesters (Freitag, 08.07. 20:00 - 22:00 Uhr).  

Ebenso öffnen einige Schüler des Vereins die Türen zu ihren Unterrichtsstunden für Publikum. Wer die Instrumente einmal selbst ausprobieren möchte, ist dazu von Montag bis  Freitag herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung hierzu wird erbeten.

Alle genannten Veranstaltungen dieser Schnupperwoche sind unverbindlich und gratis. Selbstverständlich gibt es daneben weitere Informationen über die Nachwuchsarbeit des Vereins und dessen Kooperationsmodelle.

Ein Gastauftritt eines Akkordeonensembles des Vereins bildet den Abschluss der Schnupperwoche. Gemeinsam mit weiteren Ensembles der Musikschule Langen wird das Krimistück "Alarm in der Oper" am 09.07. um 18:00 Uhr in der Stadtkirche aufge- führt - untermalt mit Musik von W.A. Mozart.  

Offener Unterricht, die offene Probe des Schülerorchesters, der Spielgruppe 50plus  des 1. Orchesters sowie die Schnupper- stunden finden im Kulturhaus „Altes Amtsgericht“, Darmstädter Straße 27 statt. Die Steirische Gruppe probt in der „Alten Bach- schule“ am Wilhelm-Leuschner Platz.

An der Aktionswoche beteiligt ist auch der Dietzenbacher Partnerverein Handharmonika Club „Ahoi“.

Nähere Informationen, insbesondere zu den Terminen für Schnupperstunden, gibt es bei der 1. Vorsitzenden und Dirigen- tin Beate Rettig-Horch, Tel. 06103-977968 oder  unter www.hsl-langen.de.   

Langen, 26. Juni 2016
Beate Rettig-Horch

Link zum Infoblatt

 

Frühschoppen der Steirischen Gruppe

Die Tastendrücker zu Gast bei den Steirern


immer gut aufgelegt

Wenn die Handharmonikas mit den Tastenakkordeons…

zusammen musizieren, kommt etwas ganz besonderes heraus. So geschah es am Sonntag, den 19.06 im Vereinshaus der SSG in Langen bei einem fast schon historischen Auftritt. Auf dem monatlichen Stammtisch der Steirischen Gruppe traten zum allerersten Mal die Tastendrücker mit 11 Spielern mit ihren Akkordeons auf. Beide Musikgruppen gehören zwar zum Harmonika Spielring in Langen, treten aber meist getrennt auf.

Die Stubenmusik ist im Alpenraum weiter verbreitet als bei uns: Musiker treffen sich im Restaurant für kleine, konzertante Auftritte. Für die Tastendrücker (eine Spielgruppe, die sich erst vor drei Jahren gegründet hat) war dies eine ganz neue motivierende Erfahrung. Und auch die Steirische Spielgruppe freute sich auf den ersten Besuch der Musikanten-Kollegen.

Die Tastendrücker spielten 7 Stücke, wie den Bergsommer, den Schneewalzer, ein bisschen Frieden, den deutschen Siegertitel

beim Eurovision Song Contest 1982, den griechischen Wein von Udo Jürgens oder den Boogie für Roman. Drei Einzelspieler trauten sich auch Stücke alleine zu spielen. Die Steirer selbst traten auf ihrem vertrauten Terrain mit bekannten Melodien aus dem Alpenländischen Raum auf, wussten aber auch mit ruhigerer Musik zu überzeugen. Die vielen Zuhörer im vollbesetzten Saal der SSG hatten so reichlich Gelegenheit mitzusingen und zu schunkeln. Auch der Wirt lächelte bis über beide Ohren und freute sich über den schönen Tagesumsatz.

Mal sehen, wie lange es dauert bis wieder einmal ein gemeinsamer Auftritt statt findet.

Langen, 19.06..2016

Martin Kasperzyk

Musikalischer Nachmittag im Seniorenzentrum Ahornhof

Harmonika Spielring bringt einmal mehr kurzweilige Unterhaltung für Langens ältere Mitbürger


Gemischte Orchestergruppen gastierten im Ahornhof

Ganz nach dem Motto: Musik verbindet jung und alt, gaben die Nachwuchsmusikanten des Harmonika Spielring Langen am Samstag, 11. Juni ein Stelldichein im Seniorenzentrum "Ahorn- hof". Mit von der Partie waren auch Spieler des Dietzenbacher Partnervereins Handharmonika Club "Ahoi". Mehr als 30 Senioren hörten gespannt den Akkordeonklängen der jungen Musikanten zu. Diese wurden begleitet von erwachsenen Spielern aus dem ersten Orchester sowie den „Tastendrückern“ des Vereins.

Doch bis es zum Auftritt kam, mussten erst einmal Notenständer organisiert werden, weil einige junge Musikanten vor allzu großer Aufregung vergaßen, ihre eigenen von zu Hause mitzubringen.

Dann ging es nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende Beate Rettig-Horch los mit der bekannten Eurovisions-Melodie, gefolgt von zwei beschwingten Titeln. Das 1-stündige Programm gestaltete sich sehr abwechslungsreich; das Schülerorchester und Solisten bzw. Duos wechselten sich ab. Neben klassischen Klängen - wie dem Czardas von Claudio Monti und zwei Lyrischen Liedern von Edvard Grieg - waren Walzer, Ländler, Polkas und lateinamerikanische Musik zu hören. Nicht fehlen durften dabei die sehr beliebten Titel wie das "Trompeten-Echo"

und der „Schneewalzer“. Ganz spontan gratulierten dann alle Spieler für ein Geburtstagskind im Saal mit "Happy Birthday".

Wer es sah, war berührt: einige Zuhörer summten leise und wehmütig bei dem ein oder anderen Musikstück mit. Sicher weckte die Musik schöne Erinnerungen an alte Zeiten. Bei einigen Liedern kam richtig Stimmung auf, so dass die Senioren lebhaft sangen und mitklatschten. Laute Zurufe aus dem Publikum sorgten am Ende für eine Zugabe.

Eine schöne Zeit hatten alle im „Ahornhof“ - das zeigten auch die Gespräche nach dem Auftritt. Aber wie immer war alles viel zu schnell wieder vorbei. Die Senioren des Ahornhofes dürfen sich schon auf den nächsten Auftritt des Harmonika Spielring Ende September freuen.

Dann spielen nämlich die Steirer mit ihren Handharmonikas zünftige Oktoberfestmusik.   

Langen, 13.06.2016

Martin Kasperzyk / Beate Rettig-Horch

Akkordeonklänge lassen Blumen erblühen

Tastendrücker des Harmonika Spielring zu Gast im offen Garten in Rodgau-Jügesheim


wenn das Wetter nicht mitspielte musste nachgeholfen werden

In England haben offene Gärten eine lange Tradition: Privatleute präsentieren ihre Gärten der Öffentlichkeit, um ins Gespräch zu kommen, andere Garteninteressierte kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

In Rodgau hatten die "offenen Gärten" nunmehr bereits zum neunten Mal geöffnet. Viele Privatleute öffneten ihre Tore am Sonntag, den 05. Juni 2016 von 10.00 bis18.00 Uhr. Zusätzlich stellten Künstler aus der Region ihre Werke aus.

Neben der Natur und Kunst durfte Musik keinesfalls fehlen. Für die musikalische Begleitung sorgten sechs Mitglieder der Tastendrücker  (Spielgruppe 50plus) des Harmonika Spielring Langen im Garten der Familie Koser in Rodgau-Jügesheim. Beinahe hätte ein Gewitterschauer einen Strich durch die Rechnung gemacht und den Auftritt verhindert. Der Wettergott hatte jedoch ein Einsehen und beließ es bei einem Regenguss.

Gemeinsam wurden dann von den Tastendrückern bekannte Titel dargeboten, wie "Griechischer Wein", "Ein bisschen Friede" oder "True love", ebenso aber auch unbekanntere Stücke.

Neben dem gemeinsamen Spiel hatten drei Spieler die Gelegenheit, Solostücke vorzutragen. Die Leiterin Beate Rettig-Horch spielte am Ende dann einige französische Musikstücke als Zugabe.

Angelockt von der flotten Musik füllte sich der wunderschöne Garten schließlich immer mehr. Der Applaus der vielen Zuhörer war ehrlich und die Tastendrücker wurden gleich für ein neues Konzert, diesmal unter Dach, engagiert.

Langen, 07.06.2016
Martin Kasperzyk