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Jahreshauptversammlung am 15. April 2018

 

Mehr als 20 Mitglieder ließen sich an diesem Sonntag nicht von dem schönen Wetter mit viel Sonnenschein abhalten und kamen   zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Mit dabei    waren auch zwei Mitglieder des befreundeten Partnerclubs Handharmonika-Club "Ahoi" aus Dietzenbach.

Kurz nach 15 Uhr ging es los. Beate Rettig-Horch berichtete ausführlich über die sehr zahl- und erfolgreichen Veranstaltungen  in diesem und dem vergangenen Jahr. Untermalt war der Vortrag mit einer Powerpointpräsentation. Über die meisten Veranstaltungen finden sich kurze Berichte auf dieser Homepage (siehe weiter unten auf dieser Berichtsseite).

Auch finanziell war das Jahr 2017 äußerst erfolgreich - nicht zuletzt durch einige großzügige Spenden. Dieses Kassenplus ist umso erstaunlicher als wir im Jahre 2017 einige aufwendige Großveranstaltungen durchführten.

Weiter wurden die Teilnehmer über die bereits statt gefundenen Veranstaltungen in diesem Jahr informiert und ein Ausblick auf die nächsten Monate bis hin zu unserem Besuch des Accordeon Club du Centre in Frankreich vom 30. Mai bis zum 02. Juni 2019 gegeben. Hier haben sich bereits einige Vereinsmitglieder angemeldet.

 

 

 

Beate Rettig-Horch zeigte sich erfreut, dass auch wieder einige Kinder und Jugendliche dem Verein beigetreten sind und fleißig üben. Außerdem hat sich ein neues Jugendensemble mit aktiven und engagierten jungen Musikern gebildet.

Ein besonderer Höhepunkt stellte an diesem Nachmittag die Verleihung einiger Ehrenurkunden an langjährige Vereinsmitglieder dar. So wurden Annemarie Woweries für 10 Jahre, Doris Wörner für 15 Jahre, Saska Dudas, Sandor Dudas, Nadine Keles, Ingrid Hahn-Keles und Renate Raschig für 20 Jahre Verinszugehörigkeit geehrt. 

Für ihr langjähriges aktives Musizieren erhielten Woweries, Dudas, Keles und Raschig zusätzlich zur Vereinsurkunde noch die silb- erne Ehrennadel des Verbandes, Ingeborg König die Belobigungs- urkunde für 5 Jahre aktive Mitgliedschaft.  

Nachdem der bisherige Vorstand entlastet war, wurde ein neuer gewählt - der bis auf eine Person mit dem vorigen Vorstand identisch war.

Ziel des neuen Vorstandes ist es, die Mitgliederzahl wieder auf 100 anzuheben und besonders die Kinder- und Jugendarbeit weiter zu intensivieren. Der Vorstand bedankt sich für das ausgesprochene Vertrauen und hofft auf weiterhin aktive Mitarbeit bei den anstehenden Veranstaltungen.

 

 

Musik im Museum am 11. März 2018

 

Auch dieses Jahr waren wir wieder bei der Veranstaltung "Musik    im Museum" vertreten.

Zwei Schüler von Beate Rettig-Horch aus dem Dietzenbacher Partnerverein "HHC-Ahoi" haben mitgewirkt. Zum einen Marie Niemann, die die Stücke "Vogelhochzeit" und "Mary Ann" vortrug.

 

Daneben trat Alex Agafonov mit der Musik "Das Lied der Wolga- schlepper" und "Yesterday" auf

Das Finale bestritten an diesem Tag gemeinsam zwei Akkordeons, zwei Gitarren und eine Querflöte gemeinsam mit ihren Lehrern und dem Stück "O Susanna".

                                    

 

Fleißige Bienen räumen unser Notenarchiv auf

 

Die Bienen unseres Vereins summten bei uns bereits im März diesen Jahres fleißig herum.

Drei Abende waren nötig, um das umfangreiche Notenarchiv auf Vordermann zu bringen. Das klingt nicht nur nach viel Arbeit, nein es ist auch viel Arbeit und äußerst mühsam: eingesammelte Noten mussten einsortiert, bestehende Notenmappen überprüft und Neuanschaffungen angelegt werden.

 

Mittlerweile zählt unser Notenarchiv 350 wunderschöne Titel, die wir im Laufe der Jahre erwerben konnten.

Einen herzlichen Dank auch an dieser Stellen für unsere Tastendrücker-Damen für die großartige Unterstützung.

 

 

Akkordeonmusikpreis - Landesentscheid in Sulzbach am Taunus am 3. März 2018

 

 

Einige Tastendrücker spielen auf privaten Feiern auf

Ende des Jahres 2017 und gleich zu Beginn 2018 traten einige Tastendrücker auf privaten Feierlichkeiten auf. Wie man sieht, mussten wir uns in einem Wohnzimmer schon eng aneinander- kuscheln, um für alle Spieler Platz zu finden. Live-Musik macht aus jeder Feier etwas ganz Besonderes. Wo musiziert wird, da lass dich nieder, sagt nicht umsonst ein Sprichwort. Besonders beeindruckend für die Gäste ist immer wieder der gemeinsame volle und kraftvolle Klang aus fünf oder acht Akkordeons. Wer uns einlädt, sollte also vorher mit seinem Nachbarn sprechen.

Je nach Anlass sorgen wir für mitreißende Stimmung - aus einer Teetime oder einem Kaffeplausch entwickelt sich so ganz schnell ein gemeinsames Schunkeln oder spontane Gesangseinlagen. Oder wir locken mit unserer Musik Wehmut in den Gästen hervor, vielleicht bewegende Erinnerungen aus vergangenen Zeiten, vielleicht eine Stimmung, die mit einem bestimmten Musikstück verbunden ist. Daher ist auch die ein oder andere Träne des Glückes oder der Wehmut ganz in Ordnung. 

Auch wenn man es unseren Gesichtern nicht immer ansieht, weil wir zuweilen in unsere Noten vertieft sind: wir haben sehr viel Freude an unseren gemeinsamen Auftritten.

Wir Tastendrücker sind inzwischen eine gut harmonierende Gemeinschaft und wir freuen uns immer wieder - auch nach 5 Jahren des gemeinsamen Bestehens - wenn wir uns sehen und gemeinsam üben und musizieren können. Musik verbindet Menschen: das ist bei uns keine Floskel, sondern wir erleben diese Verbundenheit wirklich. Dabei begeistern wir uns gegenseitig immer wieder für neue Stücke, die wir einstudieren und v.a. haben wir Respekt füreinander: Rück- sicht auf den Anderen prägt unser Miteinander.

Jeder, der bei uns mitspielen will, ist herzlich willkommen.

 

 

 

Das 1. Orchester feiert Advent

 

 

Die Tastendrücker feiern Advent

Unsere Adventfeier am 09.12.2017

 

Unsere Adventfeier war dieses Jahr eingebettet in den "lebendigen Adventkalender". Im vollbesetzten Siedlerheim wurde von 16.15 Uhr an bei leckerem Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Gebäck musiziert und angeregt geplaudert. Mit dabei waren auch die Musikfreunde des Handharmonika-Club Ahoi aus Dietzenbach.

Sogar der Nikolaus überraschte uns trotz seines vollen Terminkalenders jetzt vor Weihnachten mit seinem Besuch. Die Kinder freuten sich besonders über die Geschenke, die der Nikolaus in zwei prall gefüllten Säcken mitbrachte.

Einige Kinder trauten sich mit ihren Akkordeons auf die Bühne und spielten Adventlieder - natürlich waren die Kinder gut vorbereitet von Beate Rettig-Horch, die die Kinder bei ihrem Spiel auch musikalisch begleitete. Für die Kinder war dies der allererste Auftritt vor Publikum - doch von Aufregung 

war nichts zu spüren.

Von den ganz jungen Musikern ging es dann zu den etwas reiferen Jahrgängen: denn danach präsentierten die "Tastendrücker" einige Lieder zum Advent. Drei Spieler aus dieser Musikformation musizierten danach noch fleißig weiter.

Um 18 Uhr ging es dann nach draußen in die Kälte vor das Siedlerheim. Im Wechsel spielten nun Musiker des Vereins und es sangen die Sängervereinigung Liederkranz/Frohsinn Langen beeindruckend schöne Advent- und Weihnachtslieder.

In der festlichen Abendstimmung wurden auch heiße Würste und Glühwein zur Stärkung der Kräfte gereicht. Die Adventfeier klang dann etwa um 22 Uhr aus.

Die ganze Feier war hervorragend vorbereitet von vielen Helfern, die bereits morgens um 10 Uhr alles Notwendige aufbauten und den Raum schön und festlich schmückten.

   

 

 

 

 

 

Unser großes Kirchenkonzert am 18.11.2017

 

In sakralen Kirchenbauten kann uns eine Stimmung so tief ergreifen wie es an kaum einem anderen Ort in unserer Welt möglich ist. Sicher liegt dies an der Wirkung, die die Kombination eines großartigen Kirchenbaus und einer be- wegenden Predigt oder eben einer erhabenen Musik, auf uns hat. 

An diesem Abend wurden die Zuschauer von einer solchen besonderen Stimmung tief berührt. Langer Applaus am Ende und Zugabe-Rufe, die doch in einer Kirche eher untypisch sind, zeugten hiervon.

Das gut 90-minütige Konzert bildete den musikalischen Abschluss im Jubiläumsjahr 2017 und war eingebettet in das "Fest für die Musik". Unser Verein ist von Beginn an bei dieser Veranstaltung dabei - und dies sind bereits 20 Jahre.

Das Konzert fand in der voll besetzten Stadtkirche statt. Insgesamt 35 Musiker spielten in verschiedenen Formationen ein bemerkenswertes Programm, das einige Höhepunkte zu bieten hatte.

Das 1. Orchester der Spielgemeinschaft Langen–Dietzenbach bot ein anspruchsvolles Programm. Das Orchester erarbeitete sich in diesem Jahr zwei völlig unterschiedliche Konzert- programme. Das erste fand im Rahmen des deutsch- französischen Austauschs im Mai statt.

Die "Spielgruppe 50plus" beweist, das die Freude am gemeinsamen Musizieren auch die etwas älteren Semester ergreifen kann. Das Besondere bei diesem Konzert waren die vierstimmigen Werke. Üblicherweise werden von dieser Spielgruppe Duo-Stücke hauptsächlich aus dem Unterhaltungsgenre dargeboten. 

Hier geht's zum Programm

Neben diesen beiden Musikgruppen traten zwei Einzelspieler auf. Die beiden Solisten Sascha Kastalskij und Arnd Fitterer glänzten mit ihren Vorträgen und ernteten ebenfalls viel Applaus. Arnd Fitterer – bereits seit mehreren Jahren stets bei den Jahreskonzerten mit einer solistischen Einlage im Programm - spielte ein 12-seitiges Werk auswendig. 

 

Das junge Akkordeon-Duo Matthias Schnee vom HSL Langen und Tobias Schlösser vom AO Roßdorf präsentierte sehr eindrucksvoll ihre eingeübten Stücke. Kennengelernt hatten sich die beiden im vergangenen Jahr als Konkurrenten beim Solowettbewerb. Danach entschlossen sie sich dazu, fortan gemeinsam zu musizieren und traten beim diesjährigen Jugend-musiziert-Wettbewerb an. Anfang Juni erspielten sie sich im Bundesentscheid 24 von 25 möglichen Punkten und damit den 1. Preis. Die beiden waren die einzigen hessischen Vertreter im Bereich Akkordeon. Das Publikum gratulierte mit tosendem Beifall und Bürgermeister Gebhardt zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem Spiel der beiden jungen Musiker.

 

Anwesend war auch der Präsident des Hessischen Harmonika Verbandes Ingolf Schneider. Er nahm die Verleihung der “Goldenen Dirigentennadel mit Auszeichnung” des Verbandes an Beate Rettig-Horch als besondere Wertschätzung für 30 Jahre musikalische Leitung  von Kindern-, Jugend- und Erwachsenen-Orchestern im Harmonika Spielring Langen vor.

 

Standing Ovations gab es zum gemeinsamen Finale und dem Titel “Amigos para sempre”, 1992 komponiert anlässlich der Sommerolympiade in Barcelona. Alle 35 Musiker und Musikerinnen waren vereint auf der Bühne. Ein großes Musikerlebnis.

 

   

   

 

 

 

 

 

 

     

   

 

Auszeichnung für unsere Vorsitzende Frau Beate Rettig-Horch

Der Präsident des Hessischen Harmonika Verbandes Ingolf Schneider verleihte im Rahmen des Kirchenkonzerts am 18.11.2017 die “Goldene Dirigentennadel mit Auszeichnung” des Verbandes an Beate Rettig-Horch. 

 

Diese Ehrung ist eine besondere Wertschätzung für 30 Jahre musikalische Leitung von Kindern-, Jugend- und Erwachsenen-Orchestern im Harmonika Spielring Langen.

Der Verein darf sich glücklich schätzen, eine solch engagierte Dirigentin in seinen Reihen zu wissen.

  

 

Was hat Pippi Langstrumpf mit einem Akkordeon zu tun?

An diesem Nachmittag konnte man in viele glückliche Kindergesichter und glänzende Augen schauen.

Denn anlässlich des bundesweiten Vorlesetages für Kinder ab sechs Jahre hat unsere Vereinsvorsitzende Beate Rettig-Horch am 17. November in der Langener Stadtbücherei aus dem Buch Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren vorgelesen.

Dabei bezauberten nicht nur die berühmten Geschichten der Kinderfigur Pippi Langstrumpf; auch die Begleitung der Lesung mit dem Akkordeon faszinierte die vielen Kinder. 

 

Die meisten von ihnen hörten sicher zum allerersten Mal die wunderschönen Akkordeonklänge. Entsprechend begeistert folgten sie der Lesung mit Musikbegleitung.

Dem Verein und besonders der Vorsitzenden liegt die Förderung der Fähigkeiten und Talente von Kindern aus Langen und Umgebung sehr am Herzen. Das zeigte wieder einmal diese sehr gelungene Veranstaltung.

 

Unsere Musiker verdienen sich ein warmes Mittagessen am 11.10.2017

 

Es geschah am hellichten Tage...

Zwei Musiker des Vereins machten sich am Dienstag zur Mittagszeit ins evangelische Gemeindezentrum in Langen auf, um den Senioren, die sich hier jeden Woche am Dienstag einfinden, ihr Mittagessen und das Kaffee zu versüßen.

Nach der Gebetbegleitung spielten die beiden erst zusammen und dann abwechselnd eigene Stücke. Schöne Walzermelodien und flotte Polkas standen auf dem Programm.

Die etwa 50 anwesenden Senioren hatten eine schöne Abwechslung  und unsere Spieler ihre Freude am Spiel.

Wie vielleicht früher die durch die Lande fahrenden Musikanten wurden auch die beiden Spieler Ingeborg und Martin mit einer warmen Mahlzeit und schließlich mit einer guten Flasche Wein belohnt. Sage nur einer: Musizieren sei eine brotlose Kunst!

 

Auftritt auf einer privaten Geburtstagsfeier am 8.10.2017

 

Jubel, Bravorufe und tosender Applaus - ausgelassene Stimmung und fröhliche Gesichter - wann darf man das schon mal als Freizeit-Musiker genießen? 

An diesem 8.10. brachten die Tastendrücker die ca. 50 Geburtstagsgäste jedenfalls aus dem Häuschen. 

Um 15 Uhr war alles angerichtet, wie man auf dem Bild unten sieht (leider ist unsere Tanja nicht zu erkennen). 10 Musiker (von 12) hatten sich an diesem Sonntag die Zeit genommen, um die Geburtstagsfeier mit ihrem schönen Spiel zu krönen.

Erst einmal spielten und sangen alle "Happy Birthday" zu ehren der Jubilarin. Im ersten Teil wurden dann Stücke wie der BergsommerTrue love oder Griechischer Wein von Udo Jürgens gespielt.

 

Dabei war auch das Lied Ein bißchen Frieden, das als deutscher Beitrag zum Eurovision Song Contest 1982 den ersten Platz erreichte. Das Lied wurde von Ralph Siegel komponiert und von Nicol gesungen.

Nach einer kurzen Pause begeisterten die Musiker das Publikum dann mit dem Schneewalzer, den Boogie for Roman oder dem französischen Beitrag Hinter den Kulissen von Paris.

Alle Teilnehmer waren sich beim gemütlichen Zusammensein  danach einig, dass dies ein sehr gelungener Auftritt war und man den Musikgeschmack des Publikums voll und ganz getroffen hat.

 

 

 

Langener Markt am 03. September 2017

 

Ganze 4 Stunden Musik - von 13 Uhr bis 17 Uhr spielten wir fast ohne Pausen mit unseren Akkordeons am Langener Markt auf. Das war eine große Leistung und Kraftanstrengung, die sich aber auch sehr gelohnt hat. Danke an alle, die musikalisch teilgenommen haben, aber auch an die vielen Helfer, ohne die nichts geht.

Direkt gegenüber dem Kaufhaus Braun hatten wir bereits morgens um 9 Uhr begonnen unseren Stand aufzubauen. Das Aufbauteam konnte noch die sonntägliche Morgenruhe, die morgendliche Frische, aber auch die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Nach dem Aufbau gabs dann erst mal einen duftenden heißen Kaffee und frische Brezeln.

Wie stets verdichtete sich dann ab mittag der Publikumsverkehr auf der Bahnstraße. Die Bänke am Kaufhaus Braun, direkt vor unserem Stand, waren ab 13 Uhr voll besetzt mit Gästen, die sich bei Bratwurst und Getränk an unserem Akkordeonspiel erfreuten.

Um 13 Uhr erklangen dann die ersten Musikstücke des Tages. Zunächst spielten zwei Einzelspieler auf. Martin Kasperzk spielte alpenländische Polkas;wie die Pretuler Polka oder das Trompetenecho, aber auch Stücke wie den Zillertaler Hochzeitsmarsch und den Klarinettenmuckl.

Danach verzauberten osteuropäische und russische Klänge das Publikum auf der Straße. Nicolai Kastalskij sprach mit seinem Spiel besonders die Freunde dieser eher getragenen und melancholischen Musikrichtung an.

 

 

Schon diese beiden Spieler zeigten die Vielfalt unseres Vereins.

Danach waren die Tastendrücker dran, die Stücke wie den griechischen Wein, Hinter den Kulissen von Paris oder den Boogie for Roman  spielten. Die Tastendrücker darf man inzwischen als die schnelle Eingreiftruppe des Vereins bezeichnen. Immer wenn es darum geht, einen Auftritt für eine Geburtstags- oder Familienfeier zu organisieren, sind die Tastendrücker, wenn auch nicht immer in ganzer Mannschaftsstärke, dabei.

Um 15 Uhr füllte sich dann die Bühne mit vielen Spielern aus dem 1.Orchester, die sich erfolgreich gegen die viel zu laute Musik eines Tanzstudios behaupteten. An dem Auftritt hatten alle gut gelaunten Musiker offenbar ihre Freude.

Ab 16 Uhr spielte dann wieder ein Einzelspieler des Vereins, nämlich Martin Potrack mit jazzigen Melodien. Wieder eine ganz andere Musikrichtung.

Viele sehr nette Gespräche haben wir geführt, viele Menschen haben  uns am Stand angesprochen und sich für unser Angebot interessiert.

Ohne unsere Musik würde der unteren Bahnstraße auf diesem Fest sicher etwas wesentliches fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

Das Pfarrfest am 27. August 2017 in Klein Krotzenburg

Schwül-warm war das Wetter als fünf Mitglieder des Vereins sich am Sonntag, den 27.  August gemeinsam auf den Weg nach Klein- Krotzenburg machten, das an der Außen- grenze Hessens liegt.

Die dortigen Organisatoren luden uns bereits vor einigen Wochen als Gäste ganz herzlich zu ihrem Fest ein. Und so freuten wir uns schon lange auf die Fahrt dorthin.

Ab 16 Uhr spielte das Akkordeonorchester Klein-Krotzenburg im Festzelt im Pfarrgarten auf. Bewundernswert mit welcher Ausdauer: bis zum Ende um ca. 19 Uhr gab es nur kleine Pausen

Man merkte dem Spiel an, dass die Spieler nicht zum ersten Mal zusammen musizierten. Bereits 10 Jahre gibt es diese Formation und einige Spieler brauchten trotz der vielen Musikstücke keine Noten.

 

Auch die Freude war den Akkordeonisten ins Gesicht geschrieben. An diesem Nachmittag konnten alle Zuschauer Musik, die aus dem Herzen kommt, mit erleben. Geboten wurde den zahlreichen Gästen neben Schlagern, Oldies und Gassenhauern auch schöne Walzermelodien.

Das Besondere an diesem Musiknachmittag war die Gesangsbegleitung sowie die Unterstützung am Bass und Schlagzeug. So wurde der Auftritt zu einer runden Sache.

Unsere Dirigentin Frau Beate Rettig-Horch wurde sogar spontan aufgefordert, auch einmal das fremde Ensemble zu dirigieren. Aus ihrem ruhigen, arbeitsfreien Nachmittag wurde somit zeitweise nichts. Ebensowenig konnte sich der örtliche Pfarrer ausruhen: er wurde auf die Bühne beordert, begeisterte dann aber alle durch seine Gesangseinlage.

Wir aus Langen waren alle mitgerissen von der ausgelassenen Stimmung im Festzelt. Vielleicht ergeben sich zwischen unseren beiden Vereinen auch noch engere Bande bis hin zu gemeinsamen Auftritten und Veranstaltungen.

 

 

 

Unser Helfer-Gartenfest am 19. August 2017

Über 50 Gäste konnte die 1. Vorsitzende des Vereins Frau Beate Rettig-Horch an diesem Samstagnachmittag in ihrem schönen Garten begrüßen.

Der Harmonika-Spielring Langen 1937 e.V. bedankte sich mit diesem Gartenfest bei allen Helfern, die mit ihrem engag- ierten und überschwenglichen Einsatz den Besuch unseres französischen Partnervereins Accordéon Club du Centre vom 25. bis 28. Mai 2017 zu einem beeindruckenden Erfolg geführt haben.

Wie zu erfahren war, teilten sich die mehr als 50 geladenen Gäste den Garten allerdings auch mit ungebetenen Besuchern, die an diesem Tage jedoch unsichtbar blieben. Unterirdisch wird der Garten nämlich seit einiger Zeit gerne und ausgiebig von Maulwürfen besucht.

Wie dem auch sei: bei herrlichem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen begann das Fest um 17 Uhr.

 

Die fleißigen Aufbauhelfer, denen an dieser Stelle Dank gesagt sei, hatten zuvor Tisch und Stuhl, Getränk und Grillgut, Dekoration und Zelt wohl vor- bereitet. Gute Laune brachten die Gäste mit.

Es gab reichlich leckere Grillwurst und Fleisch, viele selbstgemachte Salate und eine Menge süße Nachtische aller Art. Bier und Wein und allerlei andere Getränke blieben nicht lange ungenutzt stehen.

Schnell fanden die Gäste, die vor allem aus Langen und Dietzenbach kamen, zueinander, Auch ein kurzer Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht vertreiben. Gegen die anziehende Kühle am Abend wussten die Gäste sich mit einem Lagerfeuerchen zur Wehr zu setzen. Bis spät in den Abend klönten viele noch zusammen.

Das Gartenfest zeigte einmal mehr, dass die Mitglieder und alle Freunde des Vereins durch das unsichtbare, aber feste Band der Liebe zur Akkordeonmusik miteinander freundlich und herzlich verbunden sind.

 

 

 

 

Auch wir waren auf dem Ebbelwoi-Fest in Langen vom 23. Juni bis 26. Juni 2017

Erst die "Arbeit" dann das Vergnügen -

Am Freitag, den 23. Juni probte erst einmal das 1. Orchester fleißig wie immer neue Musikstücke ein. Das Be- sondere war aber diesmal, dass die Übungseinheit diesmal in Langen und nicht in Dietzenbach statt fand. Denn einige der Spieler wollten sich nicht das Feuerwerk auf dem Langener Ebbelwoifest entgehen lassen.

 

 

Also ging es direkt von der Probe aufs Fest auf ein Glas Ebbelwoi und eine Bratwurst..

Am Montag folgten einige Musiker der "Tastendrücker". Sechs Mitglieder trafen sich am "Kulturhaus Altes Amtsgericht" und spazierten gemeinsam zum Fest. Man fand ein nettes Plätzchen und ließ es sich gut gehen beim Schoppe und einem Handkäs mit Musik.

Alle hatten eine Menge Spaß und freuen sich auf die großen Orchesterferien. Mitte August geht es dann wieder los mit den Proben.

 

 

 

Besuch unseres französischen Partnervereins Accordéon Club du Centre vom 25. bis 28. Mai 2017

28. Mai: ein letztes gemeinsames Frühstück und ein bewegender Abschied

 

Die Nacht war für alle zu kurz, denn man feierte feucht-fröhlich am Vortag nach dem großartigen Konzert im Biergarten weit in die Nacht hienein. Unnachgiebig jedoch rückte der Tag und die Stunde des Abschieds heran. Schließlich stand der letzte Programmpunkt, nämlich das gemeinsame Frühstück für etwa 90 Teilnehmer um 9 Uhr im Siedlerheim auf dem Programm. Die Vereinsmitglieder hatten sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt und ein reichhaltiges Frühstücksbufett zusammengetragen.

Die Vorsitzenden der Vereine hielten kurze Schlussworte des Dankes und der Freude - Freude über eine überaus gelungene Erneuerung der Freundschaft. Der Dank galt besonders den Mitgliedern, die im Vorbereitungsausschuss monatelang dieses Event vorbereiteten: Jürgen, Volker, Michael, Michaela, Larissa, Wilfriede und Hans aber besonders Beate Rettig-Horch ohne die dieses Treffen so nicht zustande gekommen wäre.

Die Vorsitzende des ACC Isabelle Renard bedankte sich für die Geschenkkörbe und den Gutschein für den Kauf neuer Noten- hefte. Sie lud uns bereits jetzt nach Frankreich ein, um in zwei Jahren die Freundschaft zu bekräftigen.

 

 

 

In den drei Tagen gemeinsamer Aktivitäten sind viele neue Kontakte, ja Freundschaften entstanden. Alte Bekanntschaften wurden wieder aufgefrischt und erneuert. Vorher fremde Personen haben sich kennen und schätzen gelernt. 

Und am Ende flossen bei der Verabschiedung der Gäste aus Frankreich dann bei dem ein oder anderen Abschiedstränen und Tränen der Rührung und Wehmut, dass alles schon so  schnell wieder vorbei war. Viele französischen Gäste waren sichtlich ergriffen von der ehrlichen und herzlichen Gastfreundschaft der deutschen Gastgeber. Ein Abschied kann zum Weinen weh tun, auf beiden Seiten.

Alle waren doch spürbar erschöpft, aber was bleibt, sind schöne und bewegende Erinnerungen an die gemeinsam verbrachten Tage.

Was ist das Fazit? Das Freundschaftstreffen war eine rundum gelungene Veranstaltung. Das ist nicht selbstverständlich. Auch wenn Gäste und Gastgeber an diesem 28. Mai sicher erst einmal müde und erschöpft waren, bleibt zu hoffen, dass die wundervollen drei gemeinsamen Tage die Brennzellen der drei Musikvereine neu aufgefüllt haben.

Allen Gastgebern, die ein oder zwei französische Gäste bei sich zu Hause aufgenommen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Au revoir jusqu'à deux ans.

 

 
 

27. Mai: Abends wurde ausgelassen die deutsch-französische Vereinsfreundschaft gefeiert

 

Die "alten Hasen" wussten es im Voraus: ihr werdet euch wundern, wie die Franzosen feiern können!

So geschah es auch, denn die französischen Musikfreunde machten an diesem Abend ihrem Ruf "Feierkönige" zu sein alle Ehre. Mit ihrem französischen Esprit und Charme, ihrer offenen und mitreißenden Art gewannen die Gäste an diesem Abend die Herzen der deutschen Gastgeber. Nach einem aus- giebigen Abendessen ging es zur Sache: nachdem die Vereinsvorsitzende Frau Beate Rettig-Horch mit dem Dirigenten des französischen Orchesters Herrn Michel Dien vermählt war, konnte getanzt werden. 

 

 

Die Polonaise führte nicht nur einmal durch den Garten. Lustig und ausgelassen wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Erstaunlich, wie einige französische Spieler ohne Noten aufspielen und alle Teilnehmer bestens unterhalten konnten. Können wir im Verein hier noch etwas lernen? Wenn nicht schon vorher geschehen, kamen spätestens jetzt die Gäste mit den Gastgebern am Tisch in lebhaften und engen Kontakt.

Auch das war eine Erfahrung an diesem Abend: Freundschaften kann und muss es auch angesichts kultureller Unterschiede und einer unterschiedlichen Lebensart geben.  

 

 

27. Mai: zwei großartige Akkordeonorchester auf der Bühne

 

Wann gab es schon einmal zwei Akkordeonorchester aus Deutschland und Frankreich gemeinsam und gleichzeitig musizierend auf der Bühne? Heiß und schweißtreibend war dieser Tag für alle. Das war aber nicht der Grund dafür, dass das Konzert mit etwas Verspätung begann, denn schließlich mussten die zwei großen Akkordeonorchester zunächst alle ihre Instrumente, zu denen auch das Schlagzeug gehörte, erst einmal auf- und umbauen.

Das erste Orchester der Spielgemeinschaft Langen-Dietzen- bach begann mit "Anthem for Europe", danach folgten Musik- stücke wie "Tanz der Vampire" oder "Wind of Change" mit dem Solisten Florian Plötz, und ein Tango, nämlich der "Rojo Tango".

Das Orchester des befreundeten Akkordeon Club du Centre aus Frankreich spielte anschließend aus "Boney M in Concert", "Morricone Special", ein ABBA Medley und die "Symphonie aus der Neuen Welt".

 

 

Der Höhepunkt des Konzerts war erreicht als beide Orchester zusammen auftraten - mit zwei Dirigenten! Die Zuschauer erfreuten sich an Stücken wie "Einzug der Gladiatoren", "Memory", "Eloise" oder "Rock around the clock".

Als Zugabe gab es dann den Radetzkymarsch. Dieser gemeinsame Auftritt war ein einmaliges musikalisches Erlebnis! Danke an alle Mitglieder des Ensembles.

Und obwohl die beiden Orchester die Musikstücke nicht ein einziges Mal zusammen proben konnten, klappte der Auftritt  reibungslos. Beide Musikgruppen harmonierten als ob sie schon immer zusammen spielen.

 

 

 

 
  
 
 

27. Mai: Gastgeber und Gäste unter sich

 

Der Samstag blieb den einzelnen Gastgebern und Gästen aus Frankreich vorbehalten. Bis zur Probe konnte jeder tun und lassen, wonach ihm der Sinn stand. Denn die Vergangenheit hatte ge- zeigt, dass bei zu vielen gemeinsamen Terminen ansonst- en der Termindruck einfach zu groß wird. 

So frühstückten die Gäste erst einmal bei ihren Gastgebern. Denen war es natürlich überlassen, ob sie ein französisches oder deut- sches Frühstück auftischen wollten.  Die Sonne lachte von früh an vom Himmel, so dass viele auf der Terrasse oder im Garten ver- weilen konnten. Wie zu hören war, gab es für manche ein recht straffes Vormittagsprogramm.

 

 

So wurde z.B. der Palmengarten in Frankfurt besucht, Gäste schlenderten mit ihren Gastgebern über die Einkaufsmeile Zeil oder sind in der Kleinmarkthalle in Frankfurt eingekehrt. Andere haben den Tag gemütlicher gestaltet, vielleicht war nur das Relaxen im Garten angesagt oder ein Spaziergang durch Langen zum Markt oder in die Geschäfte oder ein Spaziergang durch die Fahrgasse in Dreieichenhain. 

Viele französischen Gäste lieben das deutsche Bier: für einige ging es also in die Getränkemärkte. Souvenirs für zu Hause - Mitbringsel der eigentümlichen Art. 

Um 14.30 Uhr mussten sich aber zumindest die Musiker im Biergarten hinter der neuen Stadthalle versammeln, um die letzten Vorbereitungen für das anschließende Konzert anzugehen.

 

26. Mai: deutsches Kulturerbe entdeckt: der Heidelberg-Ausflug

 

Bereits am frühen Morgen des 26. Mai machten sich rund 90 deutsche und französische Teilnehmer der Vereine auf den Weg nach Heidel- berg.

Nach einer einstündigen Busfahrt ging es zu Fuß zur Bergbahn, mit der die Strecke bis hoch zum Schloss für alle Teilnehmer problemlos erklommen werden konnte.

Oben angekommen begann dann gleich eine einstündige Schlossführung durch die Heidelberger Schlossruine. Das Besondere daran war, dass das Schloss nur mit einer Führung besichtigt werden kann. Die Teilnehmer bestaunten die noch erhaltenen geschlossenen Räume und die teilweise zerstörten Ruinen.

Nach der Führung gab es für alle einen kleinen Imbiss auf der Terrasse des Heidelberger Schlossrestaurants. Die Aussicht und das Wetter waren perfekt, um sich für eine Stunde kurz auszuruhen.